„Als Arbeitgeber wollen wir (…) selbst Lösungen schaffen.“ – JobCar-Leasing & vergünstigte Lademöglichkeiten für Albert Weil-Mitarbeitende

Limburg, den 22.09.2026. Mitarbeitende der Bauunternehmung Albert Weil AG können zukünftig von weiteren Mitarbeitervergünstigungen profitieren: Die Limburger Unternehmung elektrifiziert den Werkstandort in Offheim und bietet zukünftig ein JobCar-Leasing an.
In einem ersten Bauabschnitt entstehen im Herbst 2026 zunächst 24 Ladepunkte. Die Anlage ist auf 48 Ladepunkte vorgerüstet und soll perspektivisch auf rund 75 Ladepunkte wachsen – das entspricht knapp der Hälfte aller Stellplätze. Der Ladestrom kommt überwiegend vom eigenen Dach: Eine Photovoltaikanlage mit 250 Kilowatt Leistung und ein Batteriespeicher versorgen die Fahrzeuge der Belegschaft mit Sonnenstrom des Firmengeländes. Mitarbeitende haben somit zukünftig die Möglichkeit, vergünstigt ihre E-Fahrzeuge zu laden. Reicht der Sonnenstrom einmal nicht aus – vor allem in den Wintermonaten, denn die Dachanlage erzeugt maximal rund 250.000 Kilowattstunden im Jahr –, laden die Fahrzeuge trotzdem grün: Die Albert Weil AG bezieht im gesamten Unternehmen ausschließlich Strom aus erneuerbaren Quellen.
Damit der Umstieg leichtfällt, geht die Albert Weil AG noch einen Schritt weiter: Analog zum etablierten JobRad können Mitarbeitende künftig über einen Leasingpartner ein JobCar direkt über das Unternehmen leasen — zu den Großkundenkonditionen der Unternehmensgruppe und ohne eigene Kapitalbindung. Die Abwicklung läuft dabei komplett über die Albert Weil AG. In Kombination mit dem günstigen Laden rechnet sich der Wechsel schnell: Wer vom Diesel auf ein kompaktes Elektromodell, wie den VW ID.3 umsteigt, fährt mit dem Mitarbeiter-Ladetarif für rund sechs Euro je 100 Kilometer — ein vergleichbarer Diesel kommt bei einem Literpreis von 2,40 Euro und rund sechs Litern Verbrauch auf über 14 Euro.
Das ist ein Ersparnis von rund 60 Prozent der Kraftstoffkosten. Bei 15.000 Kilometern im Jahr bleiben so etwa 1.250 Euro mehr im Portemonnaie. Zusätzlich entfallen Kfz-Steuer und ein Großteil der Wartungskosten.
„Wer gute Mitarbeitende gewinnen und auch halten will, muss mehr bieten als warme Worte. Dass die Initiative zu diesem Projekt aus der nächsten Generation unseres Hauses, unserem jüngsten Vorstandsmitglied Benedikt Rohletter, kommt, freut mich besonders: Es verbindet Verantwortung für unsere Mitarbeitenden mit einer nachhaltigen sowie zukunftsgerichteten Unternehmensführung – ganz im Sinne unseres Leitspruchs ‚Auf Werte bauen‘“, so Klaus Rohletter, Vorstandsvorsitzender der Albert Weil AG.
„Als Arbeitgeber wollen wir nicht auf die nächste politische Entlastungsrunde warten, sondern selbst Lösungen schaffen“, sagt Albert Weil-Vorstandsmitglied Benedikt Rohletter. „Jeder Tankrabatt und jeder Barzuschuss ist gut gemeint, allerdings temporär — er verpufft und bekämpft keine Ursachen. Wir setzen dort an, wo die Kosten entstehen: bei der Mobilität unserer Mitarbeitenden. Diese werden zu einem Festpreis laden können, den wir aktuell noch final ermitteln. Er wird bei rund 30 Cent je Kilowattstunde liegen. Fakt ist: Günstiger Sonnenstrom vom eigenen Dach entlastet dauerhaft, Jahr für Jahr. Das ist unser Ansatz.“
Ermöglicht wird dies durch ein zentral gesteuertes Ladesystem: „Der Schlüssel ist das dynamische Lastmanagement: Weil die Fahrzeuge ohnehin den ganzen Arbeitstag auf dem Parkplatz stehen, müssen sie nicht schnell laden, sondern passend. Die zentrale Steuerung verteilt den Ladestrom über den Tag exakt entlang des Lastgangs der Photovoltaikanlage, sprich: geladen wird dann, wenn die Sonne liefert. Das ist das genaue Gegenteil des Schnellladens: Schon rund 2 Kilowatt je Ladepunkt genügen, um über einen Arbeitstag die Energie für den typischen Pendelweg nachzuladen. So schont das System den Netzanschluss — abgestimmt mit der Energieversorgung Limburg — und es lassen sich deutlich mehr Ladepunkte errichten als mit herkömmlichen Einzel-Wallboxen, zu einem Bruchteil der üblichen Kosten“, erklärt Benedikt Rohletter.
Umgesetzt wird das Projekt gemeinsam mit starken Partnern: Die Ladetechnik liefert die MAHLE-Tochter chargeBIG, die Elektroinstallation übernimmt die Elektrotechnik Otto & Zirner GmbH aus Lindenholzhausen und die Tiefbauarbeiten führt die Albert Weil AG in Eigenleistung aus. Die bauliche Umsetzung erfolgt unter der Leitung von Vorstand Stefan Jung-Diefenbach kurzfristig noch in diesem Jahr. Spätestens zum Jahreswechsel sollen die ersten Fahrzeuge mit Sonnenstrom laden.
„Unser Konzept ist eine Lösung, von der langfristig alle etwas haben. Unsere Mitarbeitenden sparen bares Geld. Wir als Unternehmen nutzen unseren Solarstrom sinnvoll vor Ort, statt ihn für wenige Cent einzuspeisen. Und auch die Automobilindustrie profitiert: Wer weiß, dass er beim Arbeitgeber günstig und bequem laden kann, für den wird das Elektroauto beim nächsten Fahrzeugkauf zur ersten Wahl. Verlässliche Lademöglichkeiten am Arbeitsplatz sind der vielleicht wirksamste Kaufanreiz für neue Elektromodelle – wirksamer als jede Prämie.“, so Vorstandsmitglied Stefan Hopmann.
Insgesamt rund 2.500.000 Kilometer legen die Beschäftigten der Albert Weil AG jährlich im Durchschnitt alleine für den Weg zur Arbeit zurück. Mit dem Umstieg auf elektrisches Pendeln mit Sonnenstrom leistet das Unternehmen zugleich einen messbaren Beitrag zum Klimaschutz. Das Ladeprojekt ist Teil einer umfassenden Elektrifizierungsstrategie: Parallel prüft die Unternehmensgruppe die Umstellung erster Baustellenfahrzeuge auf Elektroantrieb und engagiert sich gemeinsam mit regionalen Partnern für den Ausbau öffentlicher Ladeinfrastruktur im Raum Limburg.
„Die Verkehrswende gelingt nicht durch Appelle, sondern durch Angebote. Wir fangen bei uns selbst an — und laden andere Unternehmen der Region ausdrücklich ein, es uns gleichzutun. Unsere Erfahrungen teilen wir gerne.“, ergänzt Vorstandsmitglied Stefan Jung-Diefenbach abschließend.
Über die Bauunternehmung Albert Weil AG
Die Bauunternehmung Albert Weil AG in Limburg an der Lahn gilt seit 1948 als zuverlässiger Ausführer von Bauleistungen auf den Gebieten Konstruktiver Ingenieurbau, Schlüsselfertigbau, Straßen- und Kanalbau sowie im Bereich Schwerer Erdbau und Abraumbeseitigung. Mit derzeit rund 950 Mitarbeitende in der Unternehmensgruppe sowie Auszubildende in acht Ausbildungsberufen führt die Bauunternehmung Bauvorhaben bis zu einer Einzelgröße von 10 Millionen Euro aus. Die regionalen Schwerpunkte liegen im Landkreis Limburg-Weilburg, Rhein-Main, Mittelhessen, Westerwald, Taunus und im Nassauer Land.