Titelbild

AW Gesichter: Sascha Meiritz

Qualität, Effizienz und Genauigkeit – nach diesen Maßstäben arbeitet ein jeder Maschinenführer. So auch Sascha Meiritz. Seit fast 20 Jahren ist der
gelernte Straßen- und Kanalbauer bei der Bauunternehmung Albert Weil AG tätig. Wir haben mit ihm über seinen Werdegang und technische Innovationen gesprochen.

„In den letzten Jahren ist einiges passiert. Heutzutage arbeiten wir mit Baggern inklusive vollhydraulischem Schnellwechsler, wodurch verschiedene Anbaugeräte zum Einsatz kommen. Darunter u.a. Verdichtungsplatten, Anbaustampfer usw. Wo früher noch sechs oder acht Mann auf der Baustelle tätig waren, ist man heute nur noch zu dritt“, betont Sascha Meiritz. Der Grund für diese Entwicklung sind technische Innovationen, wie zum Beispiel das Global Positioning System (GPS).


Wenn der gelernte Straßenbauer „seine“ Raupe bedient, arbeitet er mit eben diesem System: „Nachdem unser Vermesser auf der jeweiligen Baustelle war und die Vermessungsarbeiten verrichtet hat, erhalte ich alle Informationen zur Baustelle auf einem USB-Stick. Alle Höhen, Linien und Gefälle werden dann überspielt, sodass die Raupe zentimetergenau arbeitet – das ist natürlich eine wahnsinnige Zeitersparnis.“
Sascha Meiritz arbeitet eng mit dem Vermessungstechniker der Bauunternehmung, Roman Georg Piecha, zusammen. Zu seinen Aufgaben zählen unter anderem das Abstecken der Baumaßnahme, das Anfertigen der Aufmaße und das Einrichten der „Basis“. Die Baumaschine und die Basis müssen stets das gleiche Signal empfangen – nur so kann die Genauigkeit der Arbeiten gewährleistet werden. „Durch die Automatiksteuerung richtet sich das Schild von ganz alleine aus und passt sich dem Längs- und Quergefälle genau an“, so Meiritz.
Nach seiner Ausbildung zum Straßenbauer und fünf Jahren als Facharbeiter ging es für ihn auf den Bagger. „Vier Jahre wurde mir ein TW85 fest zugeteilt, danach war ich ein paar Jahre als Springer tätig.
Die Firma kam dann auf mich zu und hat mich gefragt, ob ich mir vorstellen könnte, GPS-Geräte zu betreuen. Das Angebot habe ich gerne angenommen. Auf meinen Wunsch hin, wieder eine feste Maschine zu bedienen, wurde mir die GPS-gesteuerte Raupe zugeteilt“, berichtet der Maschinenführer.
Mittlerweile sind zahlreiche Geräte der Bauunternehmung mit GPS ausgestattet – so zum Beispiel alle Kettenbagger. Das System ist bei den Baggern vergleichbar mit einem Navigationssystem, jedoch – im Gegensatz zur Raupe – ohne Automatik. „Für mich ist die Raupe ein absolutes Premiumgerät und ich bin sehr froh und dankbar, dass unser Oberbauleiter im Straßen- und Kanalbau sowie Vorstandsmitglied, Stefan Hopmann, damals auf mich zugekommen ist. Andere Firmen kenne ich nur vom Hören-Sagen und daraus erschließt sich für mich, dass Albert Weil ein toller Arbeitgeber ist! Uns Mitarbeitern geht es hier meiner Meinung nach wirklich gut“, so Sascha Meiritz abschließend.