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	<title>Neuigkeiten Archive - Bauunternehmung Albert Weil AG</title>
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		<title>„Wir haben als Team diese Mammutaufgabe gemeistert.“ &#8211; Sperrpause in Erbach erfolgreich beendet</title>
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		<dc:creator><![CDATA[aw-admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Apr 2026 15:17:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Presse]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Limburg, den 08.04.2026. Die Bauunternehmung Albert Weil AG verkündet die erfolgreiche Beendigung der Sperrpause in Erbach/Bad Camberg. In der Zeit vom 27. März bis 07. April 2026 haben in Spitzenzeiten rund 50 Beschäftigte rund um die Uhr im Zwei-Schichtbetrieb gearbeitet. Die Sperrpause konnte gestern planmäßig um 19.00 Uhr beendet werden. „Hinter uns liegen anstrengende Wochen [&#8230;]</p>
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<p><strong>Limburg, den 08.04.2026. </strong>Die Bauunternehmung Albert Weil AG verkündet die erfolgreiche Beendigung der Sperrpause in Erbach/Bad Camberg. In der Zeit vom 27. März bis 07. April 2026 haben in Spitzenzeiten rund 50 Beschäftigte rund um die Uhr im Zwei-Schichtbetrieb gearbeitet. Die Sperrpause konnte gestern planmäßig um 19.00 Uhr beendet werden.</p>



<p>„Hinter uns liegen anstrengende Wochen und wir sind sehr froh und dankbar, dass alle Arbeiten von Beginn an reibungslos verlaufen sind. Der Dank gilt allen beteiligten Kollegen, die jeden Tag bei Wind und Wetter vor Ort waren und dabei alles gegeben haben. Wir haben als Team diese Mammutaufgabe gemeistert. Weiterhin gilt ein großer Dank all unseren Partnern sowie dem ARGE Partner Donges SteelTec, die ebenfalls dazu beigetragen haben, dass der Zeitplan eingehalten werden konnte“, so der zuständige Bauleiter Henrik Etz.</p>



<p>Zu diesen zählen die Firmen Kaiser &amp; Seelbach Infra Forst, Numan Transporte, GTS Taunus, Fa. Rose Gleisbau, Helling Kran GmbH und ATS Kaus. Höhepunkt der Sperrpause war der Einschub der 720 Tonnen schweren Stahlbogenbrücke.</p>



<p>„Wir blicken voller Stolz und Anerkennung auf die außerordentliche Leistung unserer Mitarbeiter. Jeder Baustelleneinsatz ist mit Anspannung, Zeitdruck und gegebenenfalls auch der einen oder anderen teils unvorhergesehenen Herausforderung verbunden. Der reibungslose Verlauf dieser Sperrpause ist das Ergebnis einer hervorragenden Arbeitsvorbereitung und einer beispiellosen Teamleistung“, so der Vorstandsvorsitzende Klaus Rohletter.</p>



<p>Die Arbeiten zum Neubau der Eisenbahnüberführung sowie der Hangsicherung hatten im Juni 2024 begonnen. Dabei wurden insgesamt 120.000 Tonnen Erde bewegt und 2 ca. 8 m hohe Widerlager aus jeweils 800Kubikmetern Beton hergestellt. Bereits im Oktober und November 2024 sowie im November 2025 wurden Sperrpausen durchgeführt. Planmäßig wird die Maßnahme im August 2026 abgeschlossen.</p>



<p>„Die Maßnahme war und ist technisch äußerst anspruchsvoll. Dank unseres versierten und erfahrenen Teams sind die bisherigen Bauarbeiten und nun auch die große Sperrpause über Ostern reibungslos verlaufen. All das ist keine Selbstverständlichkeit und wir wissen diese Leistung, die unter großer Belastung erbracht wurde, sehr zu schätzen. Allen beteiligten Mitarbeitenden möchten wir ausdrücklich dafür danken“, so Vorstandsmitglied und technischer Leiter Stefan Jung-Diefenbach abschließend.</p>



<p><strong>Über die Bauunternehmung Albert Weil AG</strong></p>



<p>Die Bauunternehmung Albert Weil AG in Limburg an der Lahn gilt seit 1948 als zuverlässiger Ausführer von Bauleistungen auf den Gebieten Konstruktiver Ingenieurbau, Schlüsselfertigbau, Straßen- und Kanalbau sowie im Bereich Schwerer Erdbau und Abraumbeseitigung. Mit derzeit rund 850 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Unternehmensgruppe sowie rund 35 Auszubildenden jährlich führt die Bauunternehmung Bauvorhaben bis zu einer Einzelgröße von 10 Millionen Euro aus. Die regionalen Schwerpunkte liegen im Landkreis Limburg-Weilburg, Rhein-Main, Mittelhessen, Westerwald, Taunus und im Nassauer Land.</p>



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		<title>Zukunftsprojekt: Der digitale Bauhof</title>
		<link>https://www.bauunternehmung-albertweil.de/2025/12/17/zukunftsprojekt-der-digitale-bauhof/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[aw-admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Dec 2025 14:08:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Bauhof, der mitdenkt. Geräte, die miteinander sprechen. Und Prozesse, die nahtlos ineinandergreifen.Was vor fünf Jahren mit einem digitalen Urlaubsprogramm und einem Bestelltool begann, ist heute eineVision mit vielen Bausteinen: der digitale Bauhof der Bauunternehmung Albert Weil AG. Die Idee ist einfach, aber groß: alle Systeme miteinander vernetzen – vom digitalen Fahrtenbuch bis zur automatisierten [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.bauunternehmung-albertweil.de/2025/12/17/zukunftsprojekt-der-digitale-bauhof/">Zukunftsprojekt: Der digitale Bauhof</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.bauunternehmung-albertweil.de">Bauunternehmung Albert Weil AG</a>.</p>
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<p>Ein Bauhof, der mitdenkt. Geräte, die miteinander sprechen. Und Prozesse, die nahtlos ineinandergreifen.<br>Was vor fünf Jahren mit einem digitalen Urlaubsprogramm und einem Bestelltool begann, ist heute eine<br>Vision mit vielen Bausteinen: der digitale Bauhof der Bauunternehmung Albert Weil AG.</p>



<p>Die Idee ist einfach, aber groß: alle Systeme miteinander vernetzen – vom digitalen Fahrtenbuch bis zur automatisierten Geräteortung. „Wir hatten vor ein paar Jahren noch 15.000 Zettel pro Jahr, allein für die<br>Fahrtenbücher“, erinnert sich Vorstandsmitglied Stefan Hopmann. „Heute läuft vieles digital – schnell, sauber, nachvollziehbar.“</p>



<p>Die digitale AW-WELT beinhaltet viele Elemente &#8211; darunter die digitale Stundenerfassung, UVV- und Werkstattdokumentationen, interne Plattformen wie unsere AW-AppWelt inklusive Intranet und nun als größter Baustein: das digitale AW-Fleettracking. Was auf den ersten Blick wie Science-Fiction klingt, ist längst Realität: Auf dem Bauhof wurden bisher 34 sogenannte Gateways installiert, weitere 18 sind in Planung, um eine genauere Erfassung auf dem Bauhof zu erzielen. Insgesamt sind 4000 Beacons geplant, sowie über 300 GPS-Tracker für PKW, LKW und Baumaschinen. Sie ermöglichen ein passives Ortungssystem, das völlig ohne manuelle Eingaben unserer Geräte und Materialien erfasst. „Der Faktor Mensch wird aus dem Prozess des Datensammelns komplett herausgenommen“, erklärt Bauhofleiter Christoph Stahl. „Keiner muss etwas scannen oder eintippen – die Geräte melden sich automatisch.“ Das System erkennt, wo sich beispielsweise unsere Schalungselemente befinden, und überträgt die Daten an die AW-AppWelt.</p>



<p>Auf den Baustellen sammeln unsere LKWs und Fahrzeuge die Daten und leiten sie in Echtzeit an das System weiter. So entsteht eine neue Transparenz: Ob Schalung, Container oder Kleingerät – der Standort ist jederzeit bekannt. Das spart nicht nur Zeit, sondern auch Kosten. Und es reduziert die Fehlerquellen, die bei manueller Erfassung unvermeidbar sind.</p>



<p>Aktuell sind bereits rund 2.100 Beacons in verschiedenen Ausführungen an diversen Material- und Gerätegruppen verbaut worden. Auch die Baumaschinen sollen künftig Teil des Systems werden, und nicht nur den Standort, sondern auch die Betriebsstunden übermitteln. Der Weg dahin ist ein kontinuierlicher Prozess. Angefangen mit ersten digitalen Tools, ist über die Jahre eine eigene digitale Infrastruktur entstanden – maßgeschneidert auf die Bedürfnisse des Unternehmens. „Wir hätten fertige Programme kaufen können“, sagt Stefan Hopmann, „aber wir wollten etwas, das genau zu unseren Abläufen passt. Das ist unser großer Vorteil: Wir sind schnell, flexibel, unabhängig und dabei zu 100 % autark sowie individualisiert.“</p>



<p>Diese Eigenentwicklung hat sich ausgezahlt. Heute greifen Werkstatt, Disposition und Baustellen digital ineinander. Neue Module – wie die automatische Buchung von Schalung auf Baustellen oder die digitale Abrechnung ohne Lieferscheine – sind bereits in Planung. Fördermittel des Bundes unterstützen die Investition in Hardware, Software und Montage. Parallel arbeitet das IT-Team daran, die AW AppWelt<br>als eigenständige iOS-App weiterzuentwickeln. Damit wird es künftig möglich, Bluetooth-Funktionen besser zu nutzen – etwa, wenn Poliere oder Facharbeiter als mobile Datensammler über die Baustelle gehen.</p>



<p>Der digitale Bauhof ist kein fertiges Produkt, sondern eine stetig wachsende Welt – ein System, das sich an den Menschen anpasst, nicht umgekehrt. Er steht für den Mut, Visionen Wirklichkeit werden zu lassen.</p>



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<p>Der Beitrag <a href="https://www.bauunternehmung-albertweil.de/2025/12/17/zukunftsprojekt-der-digitale-bauhof/">Zukunftsprojekt: Der digitale Bauhof</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.bauunternehmung-albertweil.de">Bauunternehmung Albert Weil AG</a>.</p>
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		<title>„Auf uns ist Verlass“ &#8211; Julia Häuser über Tradition, Nachhaltigkeit und Zukunft bei Eisen-Fischer</title>
		<link>https://www.bauunternehmung-albertweil.de/2025/12/03/auf-uns-ist-verlass-julia-haeuser-ueber-tradition-nachhaltigkeit-und-zukunft-bei-eisen-fischer/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[aw-admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Dec 2025 11:28:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Seit über 150 Jahren steht die Eisen-Fischer GmbH &#38; Co. KG für Verlässlichkeit, Qualität und Partnerschaft.Aber wie geht das Familienunternehmen mit dem Fachkräftemangel um? Wie tief ist man bereits in die KI-Welt eingetaucht? Und wie geht es mit dem Standort Offheim weiter? Hier gibt’s die Antworten. Frau Häuser, als Social Media-affines Unternehmen: Welche drei Hashtags [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.bauunternehmung-albertweil.de/2025/12/03/auf-uns-ist-verlass-julia-haeuser-ueber-tradition-nachhaltigkeit-und-zukunft-bei-eisen-fischer/">„Auf uns ist Verlass“ &#8211; Julia Häuser über Tradition, Nachhaltigkeit und Zukunft bei Eisen-Fischer</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.bauunternehmung-albertweil.de">Bauunternehmung Albert Weil AG</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p><em><strong>Seit über 150 Jahren steht die Eisen-Fischer GmbH &amp; Co. KG für Verlässlichkeit, Qualität und Partnerschaft.<br>Aber wie geht das Familienunternehmen mit dem Fachkräftemangel um? Wie tief ist man bereits in die KI-Welt eingetaucht? Und wie geht es mit dem Standort Offheim weiter? Hier gibt’s die Antworten.</strong></em></p>



<p><em>Frau Häuser, als Social Media-affines Unternehmen: Welche drei Hashtags beschreiben Ihre Unternehmenskultur am besten?</em><br>Das Wichtigste bei uns ist der große Hashtag, der über allem steht: #aufunsistverlass. Bereits vor über 150 Jahren in unserer Eröffnungsanzeige haben unsere Gründer gesagt, sie werden bestrebt sein, das uns zuteilwerdende Vertrauen zu wahren. Und das Ganze Thema zieht sich einfach durch unsere Unternehmensgeschichte. Heute gehen wir dazu über, dieses „Auf uns ist Verlass“ herunterzubrechen in #engagiert, #partnerschaftlich, #lösungsstark und verantwortungsvoll &#8211; das wären jetzt vier Hashtags. So arbeiten wir, das nehmen wir uns vor. Sowohl miteinander als auch mit unseren Geschäftspartnern.<br><br><em>Sie sind seit 2003 im Unternehmen. Gibt es ein Projekt, das Sie besonders geprägt hat?</em><br>Ich bin im Grunde in das Familienunternehmen hineingeboren – ein offizielles Eintrittsdatum gibt es nicht. Viele Projekte begleiten mich seit Jahren, doch besonders im Gedächtnis geblieben ist der Bau unserer neuen Lagerhalle in Offheim, die wir gemeinsam mit Albert Weil realisiert haben. Das war eine große Investition und ein wichtiger Meilenstein. Ebenso spannend sind Standorterweiterungen und Übernahmen – vor allem dann, wenn neue Teams erfolgreich zusammenwachsen. Wachstum ist wichtig, aber es muss sich für alle richtig anfühlen. </p>



<p><em>Wie wichtig ist der Standort Offheim für Eisen-Fischer? </em><br>Offheim ist das logistische Haustechnikherz unseres Unternehmens. Die zentrale Lage und die gute<br>Verkehrsanbindung ermöglichen es uns, Kunden weit über Limburg hinaus zu beliefern – vom Raum Köln / Bonn bis ins Rhein-Main-Gebiet. Auch unsere Niederlassung in Erfurt ist täglich mit Limburg verbunden.<br><br><em>Und wie innovativ ist der Standort? Und sind weitere Investitionen geplant?</em><br>Was die logistische Abwicklung angeht, haben wir in den letzten Jahren viel in moderne und effiziente<br>Prozesse investiert. Für uns bedeutend ist auch die energetische Versorgung. Wir haben eine recht große Photovoltaikanlage, mit der wir uns im Sommer weitgehend selbst mit Energie versorgen. Daran arbeiten wir auch weiter. Aktuell sanieren wir unsere Badausstellung – energetisch sowie optisch – und schaffen damit ein modernes, nachhaltiges Kundenerlebnis. Ende des Jahres wird die neue Ausstellung eröffnet. Was die Fläche angeht, haben wir keinen großen Spielraum mehr. Aber mit dem, was vorhanden ist, entwickeln wir uns weiter.<br></p>



<p><em>Für uns als Bauunternehmung ist der Bereich Eisen &amp; Stahl besonders wichtig. Wir nehmen im Schnitt 1.000 Tonnen Bewehrungsstahl pro Jahr ab. In Hinblick auf Trends: Welche Trends gibt es in dieser Sparte?</em><br>Der Megatrend, auf den wir warten ist, dass wir einfach auf dem Markt noch mehr Bewehrungsstahl verbauen können – in die maroden Brücken- und Straßenbauprojekte, auf die wir uns jetzt alle freuen, die angekündigt wurden. Die Herausforderung der Zukunft ist sicherlich, wie wir noch effizienter werden. Der Bewehrungsstahl kommt sehr individuell auf die Baustelle, nachdem wir ihn mit unseren Maschinen bearbeitet haben. Hier gilt es, die Prozesse noch verzahnter darzustellen. Da können wir bestimmt in Zukunft, insbesondere mithilfe der Maschinenhersteller, weiter nach vorne kommen. </p>



<p><em>Stichwort „CO2 reduzierte Produkte“ gibt es da auch gezielte Nachfragen bei ihnen im Unternehmen? </em><br>Das ist bislang noch ein Randthema. Oftmals wird vergessen, dass Bewehrungsstahl recycelbar ist. Ich finde, der Ruf ist schlechter, als er eigentlich ist. Wenn wir es geschickt darstellen, geht er uns nicht im Kreislauf verloren. Die Umrüstung von Stahlwerken ist komplex, aber langfristig wird sich hier viel bewegen.</p>



<p><em>Wie definieren Sie Nachhaltigkeit im Unternehmen?</em><br>Für uns bedeutet Nachhaltigkeit Langlebigkeit – bei Produkten, Partnerschaften und Beziehungen. Wir setzen auf regionale Lieferanten, kurze Wege und stabile Kooperationen. Natürlich spielt auch das Thema CO₂- Reduktion eine Rolle, besonders beim Stahl.<br><br><em>Stichwort „Digitalisierung“: Wie tief ist Eisen-Fischer in die digitale Welt eingetaucht?</em><br>Wir sind so digital aufgestellt, wie es uns möglich ist &#8211; weil wir darin eine große Effizienz für unsere Kunden, für unsere Lieferanten und auch für uns sehen. Es gibt nicht „die eine“ Digitalisierung – sie ist sehr individuell. Auf Lieferantenseite hängt es stark davon ab, was der Lieferant tatsächlich anbietet – wie stark man sich vernetzt. Und es gibt bereits tolle Partnerschaften, die schon sehr eng sind. Kundenseitig haben wir einen B2B Online-Shop, den wir ständig verbessern. Auch dort vernetzen wir uns stark mit unseren Kunden. Denn wir sehen es schon als unsere Aufgabe an die Prozesse effizienter zu gestalten. Das bringt uns allen etwas. Wir digitalisieren mit Sinn und Verstand. Anfang des Jahres haben wir unsere Warenwirtschaft auf eine neue Plattform gehoben – eine wichtige Grundlage für die nächsten Schritte. Wichtig ist: Wenn auf unseren LKW „Auf uns ist Verlass“ steht, dann muss das auch für unsere digitalen Prozesse gelten.<br><br><em>Auch das Thema Künstliche Intelligenz beschäftigt viele Unternehmen. Wie gehen Sie damit um?</em><br>Wir beobachten die Entwicklungen aufmerksam und testen kleine Automatisierungstools. KI ist für mich keine Bedrohung, sondern eine Weiterentwicklung – vergleichbar mit dem Taschenrechner in der Mathematik. Sie soll Mitarbeitende entlasten und unterstützen, nicht ersetzen. Alles, was Routinearbeit abnimmt und Freiräume für Kreativität schafft, begrüßen wir.<br><br><em>Auch der Fachkräftemangel ist in aller Munde. Wie gelingt es Ihnen, junge Menschen für Eisen-<br>Fischer zu begeistern?</em><br>Wir versuchen, mit den jungen Menschen in den Austausch zu kommen, arbeiten eng mit Schulen zusammen, besuchen Messen und binden unsere Auszubildenden aktiv in die Nachwuchsgewinnung ein. Ich glaube, es wird zunehmend wichtig sein, in der Berufsorientierung noch offener zu sein. Deshalb ist einer der wichtigsten Punkte für mich das Praktikum. Ich könnte mir vorstellen, dass ein großer Trend in<br>der Jugend tatsächlich ist, dass man mehr Sicherheit möchte. Ein besonderes Erlebnis war unser Azubi-Workshop in Erfurt – mit Werksbesichtigung, Austausch und vielen frischen Ideen. Es ist schön zu sehen, wie engagiert die jungen Menschen sind, wenn man ihnen Raum zur Entwicklung gibt.<br><br><em>Was hat sich in den letzten Jahren im Bereich Ausbildung am meisten verändert?</em><br>Die Vielfalt ist größer geworden – und damit auch die Vorstellungen darüber, was Ausbildung ist. Zum Teil sind Jugendliche weniger gut darauf vorbereitet, mit Mitarbeitenden im Team zu arbeiten. Ich glaube, das liegt daran, dass altersgerechte Angebote in der Jugend bzw. Kindheit gemacht werden und man weniger<br>generationenübergreifend arbeitet. Aber Handel ist Wandel und deshalb werden wir, wie ich finde, auch mit diesem Thema ganz gut fertig. Besonders viel Freude bereitet mir, wenn Menschen bei uns bleiben und dann Verantwortung übernehmen.<br><br><em>Wenn Sie in fünf Jahren eine Schlagzeile über Eisen Fischer lesen dürften – wie würde sie lauten?</em><br>„Eisen Fischer: Ein Familienunternehmen mit zufriedenen Kunden und Mitarbeitenden – seit über 150 Jahren. Auf uns ist Verlass.“ Das wäre meine absolute Wunschschlagzeile.<br><br><strong>Über die Eisen-Fischer GmbH &amp; Co. KG</strong><br>Seit 150 Jahren ist auf sie Verlass: Als mittelständischer Großhändler beliefert Eisen-Fischer Handwerker, Industrie, weiterverarbeitende Fachleute und die Bauwirtschaft mit qualitativ hochwertigen Produkten. Das Sortiment umfasst die Bereiche Eisen &amp; Stahl, Sanitär, Energie &amp; Wärme sowie<br>Werkzeuge &amp; Bauelemente. Das Familienunternehmen beschäftigt rund 400 Mitarbeitende. Die Standorte reichen von Limburg bis Brühl.</p>



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		<title>Spatenstich für REWE Markt in Herschbach &#8211; Starkes Signal für die Nahversorgung der Region</title>
		<link>https://www.bauunternehmung-albertweil.de/2025/09/18/spatenstich-fuer-rewe-markt-in-herschbach-starkes-signal-fuer-die-nahversorgung-der-region/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[aw-admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Sep 2025 11:45:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Presse]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Herschbach, den 18. September 2025 – Mit einem feierlichen Spatenstich wurde gestern am Mittwoch, den 17. September 2025, der offizielle Baubeginn für den neuen REWE Markt in der Ortsgemeinde Herschbach (Selters) im Westerwald eingeläutet. Die Projektgesellschaft „Lebensmittelmarkt Herschbach GmbH“ – ein Gemeinschaftsunternehmen der Immobilien-Projektentwicklung Albert Weil GmbH (kurz: IPE AW) und der Opel Projektbau GmbH [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.bauunternehmung-albertweil.de/2025/09/18/spatenstich-fuer-rewe-markt-in-herschbach-starkes-signal-fuer-die-nahversorgung-der-region/">Spatenstich für REWE Markt in Herschbach &#8211; Starkes Signal für die Nahversorgung der Region</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.bauunternehmung-albertweil.de">Bauunternehmung Albert Weil AG</a>.</p>
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<p><strong>Herschbach, den 18. September 2025</strong> – Mit einem feierlichen Spatenstich wurde gestern am Mittwoch, den 17. September 2025, der offizielle Baubeginn für den neuen REWE Markt in der Ortsgemeinde Herschbach (Selters) im Westerwald eingeläutet. Die Projektgesellschaft „Lebensmittelmarkt Herschbach GmbH“ – ein Gemeinschaftsunternehmen der Immobilien-Projektentwicklung Albert Weil GmbH (kurz: IPE AW) und der Opel Projektbau GmbH – setzt damit ein bedeutendes Zeichen für die zukunftsorientierte und nachhaltige Entwicklung der Region.</p>



<p>„Wir freuen uns sehr, zusammen mit der IPE AW dieses wertvolle Projekt umzusetzen, um damit die Zusammenarbeit unserer beiden Traditionsunternehmen weiter auszubauen. Der Markt in Herschbach wird ein Schlüssel für die langfristige Nahversorgung in der Region“, so Dirk Opel, Geschäftsführer der Opel Projektbau GmbH.</p>



<p>Auf dem 1,1 Hektar großen Grundstück ist ein moderner Lebensmittelvollsortimenter mit einer Verkaufsfläche von 1.600 Quadratmetern und ein großzügiger Parkplatz geplant<s>. </s>Das Projekt bietet künftig nicht nur ein umfassendes Versorgungsangebot für die Bevölkerung, sondern auch neue Arbeitsplätze und städtebauliche Impulse. Der Markt wird voraussichtlich Ende 2026 fertig gestellt. Die Ausführung übernehmen die Bauunternehmung Albert Weil AG und die Opel Projektbau GmbH.</p>



<p>IPE-Prokuristin Nina Hildebrandt betont: „Mit dem heutigen Spatenstich nehmen wir Kurs auf ein zukunftsweisendes Projekt, das für nachhaltige Entwicklung und verlässliche Partnerschaft steht. Gemeinsam mit Opel Projektbau schaffen wir hier echten Mehrwert für die Menschen in der Region und freuen uns, diesen ersten großen Meilenstein heute gemeinsam feiern zu können. Auf eine erfolgreiche weitere Projektphase.“</p>



<p>Der neue REWE Markt wird nach neuesten energetischen und ökologischen Standards errichtet. Es handelt sich um ein Pilotprojekt: Der Markt ist der erste in der Region West, der in der Holzhybridbauweise errichtet wird.</p>



<p>REWE setzt auf modernste Haustechnik. Unter anderem wird der Markt über eigene Photovoltaikanlage verfügen. Es wird eine Zertifizierung durch die Deutsche Gesellschaft für nachhaltiges Bauen angestrebt.</p>



<p>Betrieben wird der Supermarkt von REWE Kaufmann Mathias Heinrichmeyer, welcher schon seit vielen Jahren für die REWE tätig ist. „Ich freue mich sehr auf meine neue Aufgabe. Mein Ziel ist es, die Kunden zu begeistern. Mit einem breiten Sortiment, aber auch mit tollen Mitarbeitenden. Ich bin sehr stolz darauf, hier in meiner Heimat meinen ersten eigenen REWE Markt eröffnen zu dürfen.“</p>



<p>„Der neue Markt in Herschbach ist für uns ein wichtiger Baustein im Rahmen unserer regionalen Wachstumsstrategie. Wir freuen uns, bald ein modernes Einkaufserlebnis in nachhaltiger Bauweise bieten zu können. Mit der IPE AW und der Opel Projektgesellschaft haben wir zwei erfahrene und zuverlässige Partner an unserer Seite und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit“, ergänzt Mark Thelen, Leiter Expansion der REWE Region West, abschließend.</p>



<p><strong>Über die Immobilien-Projektentwicklung Albert Weil GmbH</strong></p>



<p>Die Immobilien-Projektentwicklung Albert Weil GmbH übernimmt im Netzwerk der Unternehmungsgruppe Albert Weil die Aufgaben der Entwicklung, Planung und Realisierung von Immobilien-Projekten. Durch diese Struktur ist es möglich, die komplette Abwicklung eines Bauvorhabens oder einer Quartierentwicklung durchzuführen. Von der Planung, über den Bau, bis zur schlüsselfertigen Übergabe erfolgt dabei alles aus einer Hand.</p>



<p><strong>Die REWE Markt GmbH Region West</strong> und ist ein bedeutender Nahversorger in zwei Bundesländern: Nord-rhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz. Insgesamt engagieren sich über 25.000 Mitarbeiter:innen in dieser Re-gion. Rund 700 junge Menschen absolvieren in den Märkten, der Logistik oder der Verwaltung ihre Ausbil-dung und legen damit den Grundstein für eine erfolgreiche Zukunft. Der Hauptsitz der REWE West liegt in Hürth. Von den Lagerstandorten Köln-Langel und Koblenz werden täglich ca. 550 REWE-, nahkauf-Märkte und Sonderkunden der Region u.a. mit erntefrischem Obst und Gemüse, Blumen, Fleisch und Molkereipro-duckten beliefert. Die REWE Märkte werden als Filialen oder durch selbstständige REWE-Kaufleute betrieben.</p>
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		<title>Ein starkes Zeichen gelebter Gemeinschaft</title>
		<link>https://www.bauunternehmung-albertweil.de/2025/09/11/ein-starkes-zeichen-gelebter-gemeinschaft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[aw-admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Sep 2025 07:03:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Presse]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Idstein, den 10.09.2025. Der Startschuss ist gefallen: Mit großer Freude geben die Kommunen des Idsteiner Landes, die Stadt Bad Camberg, die Hospizbewegung und die Hospizstiftung Idsteiner Land bekannt, dass die Arbeiten für den Bau des neuen Hospizes in Idstein beginnen. „Wir haben alle Hürden überwunden und unsere gesetzten Meilensteine erreicht. Nun können wir gemeinsam den [&#8230;]</p>
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<p><strong>Idstein, den 10.09.2025. </strong>Der Startschuss ist gefallen: Mit großer Freude geben die Kommunen des Idsteiner Landes, die Stadt Bad Camberg, die Hospizbewegung und die Hospizstiftung Idsteiner Land bekannt, dass die Arbeiten für den Bau des neuen Hospizes in Idstein beginnen. „Wir haben alle Hürden überwunden und unsere gesetzten Meilensteine erreicht. Nun können wir gemeinsam den ersten Spatenstich für unser Hospiz feiern“, erklärt Doris Ahlers, Vorsitzende der Hospizstiftung Idsteiner Land, die seit 2022 das ehrgeizige Projekt vorantreibt und Spenden sammelt.</p>



<p>Am Mittwoch, 10. September, um 15.30 Uhr wird der Stiftungsvorstand gemeinsam mit den Bürgermeistern der beteiligten Kommunen, dem Landrat des Rheingau-Taunus-Kreises, Vertretern der Bauunternehmung Albert Weil AG, die den Bau ausführen wird, und der Volksbank Mainz-Darmstadt, die die Finanzierung abdeckt, den ersten Spatenstich für das neue Haus setzen.&nbsp;</p>



<p>„Ohne den Einsatz von Architekt Gerhard Guckes, einem der Väter dieses Projektes, hätten wir es nicht geschafft. Er war von Anfang an unserer Seite und hat das Projekt geplant“, betont Ahlers und dankt auch besonders dem Idsteiner Dieter Gissel für sein exzellent durchdachtes Finanzierungskonzept. „Mit dem starken Partner, der Albert Weil AG, und der Volksbank Mainz-Darmstadt als verlässlichem Finanzpartner wollen wir das Projekt nun erfolgreich in die Tat umsetzen“, zeigt sich die Stiftungsvorsitzende zuversichtlich für die bevorstehende Bauphase.&nbsp;</p>



<p>Der Bau eines Hospizes ist vielen Menschen im Idsteiner Land und in Bad Camberg ein Herzensanliegen. Nach intensiver Planung und großem ehrenamtlichen Engagement wird nun sichtbar werden, wofür so viele Bürgerinnen und Bürger, Gemeinden, Vereine und Serviceclubs (Lions, Roundtable, Ladies Circle und Rotary) zusammenstehen: Ein Ort, an dem Menschen in ihrer letzten Lebensphase in Würde, Geborgenheit und Zuwendung begleitet werden können.&nbsp;</p>



<p>„Wir haben hier im Idsteiner Land gezeigt, was möglich ist, wenn eine ganze Region zusammensteht. Dieses Hospiz ist nicht nur ein medizinisches oder pflegerisches Projekt – es ist ein Gemeinschaftswerk der Bürgerinnen und Bürger“, betont Idsteins Bürgermeister Christian Herfurth.&nbsp;</p>



<p>Das Hospiz wird einen bedeutenden Beitrag zur regionalen Gesundheitsversorgung leisten. Es wird nicht nur ein Ort der Pflege und Betreuung sein, sondern auch ein Zentrum der Menschlichkeit und Solidarität.</p>



<p>„Das Hospiz Abendlicht wird ein Ort sein, an dem Menschen in schwerster Zeit Geborgenheit, Würde und Nähe erfahren können. Wir sind stolz, dass dieses Haus von den Menschen hier für die Menschen hier geschaffen wird“, so Bürgermeisterin Lucie Maier-Frutig aus Niedernhausen.&nbsp;</p>



<p>Die fünf beteiligten Kommunen Idstein, Niedernhausen, Hünstetten, Waldems und Bad Camberg leisten schon heute einen finanziellen Beitrag, indem sie pro Einwohnerin und Einwohner einen Euro pro Jahr zur Verfügung stellen. Ab Betriebsbeginn im Hospiz wird dieser Betrag auf zwei Euro pro Einwohner und Jahr erhöht. Damit tragen die Kommunen maßgeblich dazu bei, einen Teil der dauerhaften Finanzierung zu sichern.</p>



<p>„Wir freuen uns sehr, heute den ersten Spatenstich für dieses wertvolle Projekt gemeinsam feiern zu können. Alle Beteiligten haben viel Herzblut und Energie in die Planung investiert – ebenso engagiert wird sich unser Team rund um Oberbauleiter Patrick Kleinmann, Bauleiter Marco Müller und Polier Ralf Haas um die Bauausführung kümmern. Wir sind voller Demut sowie Dankbarkeit für das Vertrauen, welches uns entgegengebracht wird und freuen uns darauf, die sehr gute sowie konstruktive Zusammenarbeit weiter fortzuführen“, so der Vorstandsvorsitzende der Bauunternehmung Albert Weil AG, Klaus Rohletter.</p>



<p>Mit dem Spatenstich setzt die Region ein starkes Zeichen: Dieses Hospiz ist sichtbares Zeichen gemeinsamen Handelns, ein Haus, entstanden und getragen von gelebter Gemeinschaft.</p>



<p></p>
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		<title>Seit 60 Jahren im Dienst der Menschen: Die Lebenshilfe Limburg Diez</title>
		<link>https://www.bauunternehmung-albertweil.de/2025/01/07/seit-60-jahren-im-dienst-der-menschen-die-lebenshilfe-limburg-diez/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[aw-admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Jan 2025 13:24:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie wohl kaum eine andere Organisation steht die Lebenshilfe für Integration und Inklusion. Vor sechzig Jahren als „Verein für das geistig behinderte Kind Landkreis Limburg und Unterlahn“ gegründet, ist die Lebenshilfe damit befasst, im Auftrag der Wohlfahrtspflege gleichberechtigte Teilhabe für Menschen mit Behinderungen herzustellen. In der Zeit ihres Bestehens wurde schon viel erreicht – aber [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.bauunternehmung-albertweil.de/2025/01/07/seit-60-jahren-im-dienst-der-menschen-die-lebenshilfe-limburg-diez/">Seit 60 Jahren im Dienst der Menschen: Die Lebenshilfe Limburg Diez</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.bauunternehmung-albertweil.de">Bauunternehmung Albert Weil AG</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Wie wohl kaum eine andere Organisation steht die Lebenshilfe für Integration und Inklusion. Vor sechzig Jahren als „Verein für das geistig behinderte Kind Landkreis Limburg und Unterlahn“ gegründet, ist die Lebenshilfe damit befasst, im Auftrag der Wohlfahrtspflege gleichberechtigte Teilhabe für Menschen mit Behinderungen herzustellen. In der Zeit ihres Bestehens wurde schon viel erreicht – aber der zu gehende Weg ist noch lang. Wir trafen Herrn Markus Liebendörfer, den pädagogischen Geschäftsführer der Lebenshilfe Limburg Diez.</strong></p>



<p><strong><em>Lieber Herr Liebendörfer, die Lebenshilfe Limburg Diez feiert 2024 das 60-jährige Jubiläum – herzlichen Glückwunsch dazu! Vielleicht kurz zur Historie: Wie fing alles an? Wie kam es zur Gründung der Lebenshilfe Limburg Diez?</em></strong><br>Gründungstag war der 16.12.1964. Wie an vielen anderen Orten in Deutschland war auch die Lebenshilfe Limburg und Diez Resultat einer Initiative von Eltern, deren Kinder eine Behinderung hatten. Basis dafür war die Gründung der Bundesvereinigung Lebenshilfe im Jahr 1958. Die „Babyboomer-Jahre“ mit hohen<br>Geburtsraten bedeuteten natürlich auch mehr Menschen, die mit Behinderungen geboren wurden.<br>Es war die erste Generation nach den finsteren Zeiten des Nationalsozialismus, und die Gründungen der<br>Lebenshilfen war der erste Schritt, Menschen mit Behinderung vom Rand der Gesellschaft in deren Mitte<br>zu rücken.<br><strong><em>Wie würden Sie die letzten 60 Jahre beschreiben? Wie haben sich die Lebenshilfe und ihre Aufgaben<br>verändert?</em></strong><br>Die Lebenshilfe begann im Kleinen, wie so vieles. Das erste Angebot war das Fritz-Körting-Haus in der<br>Wiesbadener Straße in Limburg, das Menschen mit Behinderung eine Wohnmöglichkeit gab. Im Laufe der Zeit kamen die Werkstätten dazu. Heute, im sechzigsten Jahr des Bestehens, reicht das Spektrum unserer Aufgaben vom Kindes- bis zum Seniorenalter. Aktuell betreuen wir fast 1.000 Klienten. Es geht um die Kernthemen Leben, Wohnen, Arbeiten. Viele unserer Klienten haben keine reellen Chancen im<br>freien Arbeitsmarkt. Deshalb machen wir hier berufliche Bildungsangebote, nach deren Abschluss die Klienten entscheiden können, ob sie in einem internen Betrieb arbeiten oder den Schritt nach außen wagen wollen. Denn eines gilt es zu betonen: Arbeit ist ein Lebensrecht. Und hier hat sich viel getan. Bis in die siebziger Jahre waren Menschen mit Behinderungen generell immer in Werkstätten, Betreuer trafen weitreichende Entscheidungen. Das Bundesteilhabegesetz stellt nun das Individuum und dessen Wünsche in den Mittelpunkt. Heute fragen wir die Menschen, wie sie leben, arbeiten und wohnen möchten. Und die Antworten sind die Grundlage unserer Arbeit.<br><br>Dieser Perspektivwechsel hat zahlreiche Änderungen hervorgebracht. Früher gab es nur stationäre<br>Wohnhäuser. Heute gibt es viele Wohnformen, zum Beispiel das Betreute Wohnen, Paare, die<br>zusammenwohnen, Wohngemeinschaften, Menschen, die nur stundenweise betreut werden und ansonsten ein hohes Maß an Selbständigkeit behalten. Wir tragen also den unterschiedlichen Fähigkeiten unserer Klienten Rechnung.<br><br><strong><em>Diese Ausgabe der AW WELT steht unter dem Thema „Diversität“ – wie würden Sie Diversität definieren?</em></strong><br>Richard von Weizsäcker hat es einmal wunderbar in einem Satz zusammengefasst: „Es ist normal, verschieden zu sein.“<br>Wir bei der Lebenshilfe haben einen sehr klar formulierten Auftrag: Dass jeder Mensch mit Behinderung bei uns aufgenommen wird. Themen wie Nationalität oder Religionszugehörigkeit spielen bei uns absolut keine Rolle. Es ist immer der Mensch, der durch seine besondere Situation Teil unseres Klientenkreises wird. Und das bedeutet große Vielfalt. Wir sehen uns selbst als einen Kreis mit vielen bunten Punkten. Dieses Bild hat sich auch im Titel unseres wunderbaren „Bunte Töne“-Festivals niedergeschlagen, das wir im August dieses Jahres erstmals gefeiert haben. Dort machten Menschen mit und ohne<br>Beeinträchtigungen miteinander Musik – ein wirklich tolles Event, das vom Limburger Publikum wunderbar angenommen wurde!<br><br><strong><em>Die Lebenshilfe steht wie kaum ein anderer für Diversität und Inklusion. Wie werden diese bei Ihnen<br>gelebt?</em></strong><br>Der Begriff Inklusion beinhaltet sehr viel. Für uns bedeutet er bedingungsfreie Teilhabe. Inklusion ist ja für einige durchaus zum Reizbegriff geworden. Wir arbeiten an jedem neuen Tag daran, dass der Begriff einmal zur Vergangenheit gehört, weil er sich überlebt hat. Denn unsere tägliche Arbeit ist das Miteinander von Menschen mit Handicap und das Finden von Lösungen. Es geht beispielsweise um<br>Menschen im Betreuten Wohnen, die jedermanns Nachbarn sein könnten – aber Begleitung brauchen.<br>Diese Begleitung, die die Lebenshilfe anbietet, macht die Erfüllung von alltäglichen Wünschen möglich: Vom Kirchgang über den Kinobesuch bis zum Konzertereignis. Einige unserer Klienten haben Probleme, Wünsche zu formulieren. Wir müssen diese Probleme lösen, teilweise auch durch den Einsatz von Computern und technischen Hilfsmitteln. Es geht immer um den Abbau von Barrieren, seien es zu hohe Bordsteine oder eben sprachliche Probleme.<br><br><strong><em>Wie würden Sie die Zusammenarbeit mit den Unternehmen aus der Region beschreiben? Inwiefern<br>gelingt die berufliche Integration im Jahr 2024?</em></strong><br>Wir beschäftigen uns mit diesem Thema seit knapp dreißig Jahren. Es ist noch immer so, dass hier großer<br>Aufklärungsbedarf herrscht, weil Betriebe oft über Fördermöglichkeiten und die Unterstützung, die die Lebenshilfe hier leisten kann, nicht informiert sind. Es gibt durchaus einige Unternehmen, die sehr sozial<br>aufgestellt und kooperativ sind, aber generell ist noch sehr viel Luft nach oben.<br>Es ist Gesetz, dass ab einer Mitarbeiterzahl von zwanzig die Integration von Schwerbehinderten Pflicht ist. Wird die Quote von 5% nicht erreicht, wird eine Abgabe fällig. Doch auch wenn der Fachkräftemangel immer problematischer wird, scheint für viele Unternehmen ein sozialversicherungspflichtiges Beschäftigungsverhältnis noch immer abschreckend zu wirken: Die bundesweite Vermittlungsquote von Menschen mit Behinderungen aus Werkstätten in ein sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis<br>bewegt sich seit Jahren unter einem Prozent (0,8 %). Wir müssen es schaffen, den wirtschaftlichen Rahmen für die Unterstützung zu vergrößern. Eine Zusammenarbeit darf nicht nur ein Gewinn für die Lebenshilfe und die Gesellschaft generell sein, sondern auch das Unternehmen muss davon profitieren.<br><br>Hier müssen wir kreative, neue Wege gehen. Wir wollen zum Beispiel in der Zukunft die Idee realisieren, kleinere oder größere Arbeitsgruppen aus den Werkstätten herauszunehmen und direkt in Unternehmen zu platzieren. Deren Ware wird dann nicht mehr zur Bearbeitung zu uns gebracht, sondern die Gruppe arbeitet ein halbes Jahr lang im Betrieb mit. Ein solches Vorgehen wird nicht nur Zeit sparen, sondern ein inklusives Erlebnis für unsere Klienten und für die Mitarbeitenden der Unternehmen darstellen.</p>



<p><strong><em>Hat sich in den letzten Jahren diesbezüglich viel verändert?</em></strong><br>Bei aller Veränderung bleibt es ein oft mühseliger und kleinteiliger Prozess. Die Reife der Gesellschaft ist noch nicht so, dass unnötige Vorbehalte abgebaut wären. Wir sehen darin durchaus einen Auftrag an die Lebenshilfe, diese Vorurteile zu bekämpfen. Das ist bundesweit ein langer, steiniger Weg. Politische Vorgaben von oben müssten anders formuliert werden, mehr Druck auf die Unternehmen wäre nötig. Zusammenarbeit auf freiwilliger Basis ist gut und schön, aber Inklusion wird nur in Kooperation mit allen<br>Beteiligten funktionieren, also auch der Politik. </p>



<p><strong><em>Eine Frage zum Alltag: Was können Sie als Lebenshilfe Limburg Diez über die Arbeit über Landkreisgrenzen und Landesgrenzen hinweg sagen?</em></strong><br>Wir sehen uns in der Region verwurzelt und bemühen uns immer um den ganzheitlichen Blick. Aber in der Tat haben wir ja beispielsweise das Wohnhaus in der Oraniensteiner Straße in unmittelbarer Nähe der Diezer Altstadt, aber auch Einrichtungen in Limburg. Die Herausforderung besteht darin, dass das<br>Bundesteilhabegesetz ein Bundesgesetz ist, die Umsetzung aber im Verantwortungsbereich der Länder liegt. Der Hauptleistungsträger der Lebenshilfe Limburg Diez in Hessen ist der Landeswohlfahrtsverband Hessen. Wenn nun beispielsweise ein Bewohner eines Limburger Hauses nach Diez und somit in das benachbarte Rheinland-Pfalz umzieht, hat er völlig andere Leistungen zu erwarten – es gibt keine festen Standards. Für die Lebenshilfe ist der administrative Aufwand dadurch erheblich größer, weil man es des Öfteren mit zwei Verhandlungspartnern zu tun hat. Aber mit dieser Situation sehen sich natürlich auch<br>viele andere Unternehmen konfrontiert. Wie gesagt: Diese Herausforderung nehmen wir gerne an – für uns ist wichtig, fester Bestandteil unserer Region zu sein.<br></p>



<p><strong><em>Wann begann die Zusammenarbeit mit der Bauunternehmung Albert Weil AG? Wie kam es dazu?</em></strong><br>Die Albert Weil AG ist seit Beginn der „Ich-helfe-weil“- Netzwerkarbeit im Jahre 2011 dabei (www.ich-helfe-weil. de). Auszubildende des Unternehmens haben bei einem Freiwilligeneinsatz hier in der Wiesbadener Straße ein Areal für die Tagesförderstätte gepflastert – und bei den Eppenau-Festen auf dem Gelände der Lebenshilfe das Festzelt aufgebaut. Aus dieser Kampagne ist mittlerweile ein veritables<br>Partnernetzwerk entstanden, das rund 50 Partner umfasst – hauptsächlich in der Region beheimatete Unternehmen und Selbständige. Das Ich-Helfe-Weil-Partnernetzwerk ist nicht etwa ein Sponsorenzirkel. Die Mitwirkung ist völlig freiwillig. Mit einem Foto und einem Statement treten die Netzwerk-Partner auf Plakatwänden in die Öffentlichkeit, zeigen soziale Verantwortung und regen andere dazu an,<br>sich ebenfalls sozial zu engagieren.<br><br><strong><em>Wie hat sich die Zusammenarbeit entwickelt?</em></strong><br>Wie bereits erwähnt, stehen wir mit der Albert Weil AG schon viele Jahre in Kontakt. Im vergangenen Jahr waren wir im Rahmen des Ich-Helfe-Weil-Netzwerkes zu Gast bei der Albert Weil AG. Die Verantwortlichen sind sich immer ihrer Wurzeln bewusst geblieben. Diese Verbundenheit mit der Region zeigt sich auch im Sozialen Engagement der Albert Weil AG. Wir als Lebenshilfe Limburg Diez durften und dürfen auch in der Zukunft davon profitieren.<br><br><strong><em>Welche Herausforderungen sehen Sie?</em></strong><br>Noch immer gibt es zu viele Menschen und Unternehmen, die einfach nicht wissen, was die Lebenshilfe tut. Unsere tägliche Arbeit, unser Wirken für Menschen mit Behinderungen, wollen wir noch klarer kommunizieren. Unsere Expertise besteht darin, deren Lebensqualität zu erhöhen. Dafür mischen wir uns ein, dafür wollen wir als wichtige regionale Facette gesehen werden. Die Tür der Lebenshilfe steht für gemeinsame Projekte immer offen, und auch wir wollen verstärkt auf Unternehmen zugehen. Denn klar ist auch: Der Fachkräftemangel bringt immer mehr Unternehmen zu uns, die darüber nachdenken, wie weniger hochqualifizierte Arbeiten durch unsere Werkstätten ausgeführt werden können. Das wird Veränderungen für unsere Werkstätten mit sich bringen, denn immer mehr Klienten werden in externe Betriebe wechseln. Hierbei ist wichtig zu wissen, dass für Menschen mit Behinderung die Rückkehrmöglichkeit in unsere Werkstätten gesetzlich garantiert ist. Der sich öffnende Arbeitsmarkt wird bewirken, dass wir unsere Leistungsträger in die Betriebe auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt abgeben werden. Auch dadurch stellen wir die Teilhabe an Arbeit für unsere Menschen sicher.<br><br><strong><em>Und welche Chancen?</em></strong><br>Das tägliche Miteinander in der Lebenshilfe sorgt dafür, dass Menschen mit und ohne Handicap bei der Lebenshilfe aufblühen. Nur in Organisationen wie der Lebenshilfe kann es zum Beispiel möglich werden, dass ein Mitglied unserer Lebenshilfe-Band bei der Italienischen Gemeinde Limburgs<br>den Organistenposten übernimmt!</p>



<p>Und bei aller gebotenen Bescheidenheit: Die Lebenshilfe ist mittlerweile Arbeitgeber von 560 hauptamtlichen Mitarbeitenden. Circa 950 belegte Betreuungsplätze gibt es in unseren Einrichtungen. Etwa 500 Menschen arbeiten in den fünf Werkstätten in Limburg, Runkel und Diez. Im Mittelpunkt unserer Arbeit stehen immer die betreuten Menschen und ihre Angehörigen – für ein selbstbestimmtes und erfülltes Leben. Und eines steht fest: Die Werkstätten sind ein integraler Bestandteil des Arbeitsmarktes – und werden das auch immer bleiben.<br><br><strong><em>Letzte Frage, lieber Herr Liebendörfer: Welche Gedanken und Ideen möchten Sie der Firma Albert Weil und den heimischen Unternehmen generell in Hinsicht auf die Lebenshilfe mitgeben?</em></strong><br>Vor allem, weil es eine so beeindruckende Zahl ist: Über 90% der Behinderungen von Menschen sind nicht<br>angeboren, sondern kommen im Lauf des Lebens. Ob körperlich oder geistig oder psychisch – es handelt sich um Menschen, die auch das „andere Leben“ kennen, jetzt aber Unterstützung benötigen. Es ist den meisten nicht bewusst, aber eine Tatsache: Es kann jeden treffen. Und dann kommt die Lebenshilfe mit ihren vielfältigen Angeboten ins Spiel.<br><strong><em><br>Vielen Dank für das offene Gespräch, Herr Liebendörfer. Wir wünschen der Lebenshilfe zum<br>Jubiläum alles Gute und viel Erfolg bei der täglichen Arbeit, das Thema Inklusion überflüssig zu machen!</em></strong><br></p>



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<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" data-id="1291" src="https://www.bauunternehmung-albertweil.de/wp-content/uploads/20240911_twa_034-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-1291" srcset="https://www.bauunternehmung-albertweil.de/wp-content/uploads/20240911_twa_034-1024x683.jpg 1024w, https://www.bauunternehmung-albertweil.de/wp-content/uploads/20240911_twa_034-300x200.jpg 300w, https://www.bauunternehmung-albertweil.de/wp-content/uploads/20240911_twa_034-768x512.jpg 768w, https://www.bauunternehmung-albertweil.de/wp-content/uploads/20240911_twa_034-1536x1024.jpg 1536w, https://www.bauunternehmung-albertweil.de/wp-content/uploads/20240911_twa_034-2048x1366.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">11.09.2024, Limburg: Unternehmenskommunikation Albert Weil AGInterview Lebenshilfe Diez-LimburgMit Jürgen Fritsche</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" data-id="1292" src="https://www.bauunternehmung-albertweil.de/wp-content/uploads/20240911_twa_079-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-1292" srcset="https://www.bauunternehmung-albertweil.de/wp-content/uploads/20240911_twa_079-1024x683.jpg 1024w, https://www.bauunternehmung-albertweil.de/wp-content/uploads/20240911_twa_079-300x200.jpg 300w, https://www.bauunternehmung-albertweil.de/wp-content/uploads/20240911_twa_079-768x512.jpg 768w, https://www.bauunternehmung-albertweil.de/wp-content/uploads/20240911_twa_079-1536x1024.jpg 1536w, https://www.bauunternehmung-albertweil.de/wp-content/uploads/20240911_twa_079-2048x1366.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">11.09.2024, Limburg: Unternehmenskommunikation Albert Weil AGInterview Lebenshilfe Diez-LimburgMit Jürgen Fritsche</figcaption></figure>
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		<title>Unsere bunte AW WELT &#8211; Mitarbeiterstatements</title>
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		<dc:creator><![CDATA[aw-admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Dec 2024 09:46:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Major Brhane, Facharbeiter Betonbau&#8222;Ursprünglich komme ich aus Eritrea, in Deutschland lebe ich nun seit acht Jahren. Im Jahr 2019 habe ich meine Ausbildung zum Beton- und Stahlbetonbauer bei der Firma Albert Weil begonnen. Inzwischen habe ich diese erfolgreich absolviert und arbeite nun seit fast zwei Jahren als Geselle. In den letzten acht Jahren durfte ich [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Major Brhane, Facharbeiter Betonbau</strong><br>&#8222;Ursprünglich komme ich aus Eritrea, in Deutschland lebe ich nun seit acht Jahren. Im Jahr 2019 habe ich meine Ausbildung zum Beton- und Stahlbetonbauer bei der Firma Albert Weil begonnen. Inzwischen habe ich diese erfolgreich absolviert und arbeite nun seit fast zwei Jahren als Geselle.</p>



<p>In den letzten acht Jahren durfte ich lernen, was wahre Teamarbeit, Hilfsbereitschaft sowie Zielstrebigkeit bedeutet und welche Auswirkungen diese Eigenschaften auf meinen Werdegang und auf das Verhältnis zu meinen Mitmenschen haben. Ich bin sehr dankbar diese Erfahrungen machen zu dürfen und ein Teil der „bunten“ und vielfältigen AW-Familie zu sein.&#8220;</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://www.bauunternehmung-albertweil.de/wp-content/uploads/20240425_twa_477-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-1282" srcset="https://www.bauunternehmung-albertweil.de/wp-content/uploads/20240425_twa_477-1024x683.jpg 1024w, https://www.bauunternehmung-albertweil.de/wp-content/uploads/20240425_twa_477-300x200.jpg 300w, https://www.bauunternehmung-albertweil.de/wp-content/uploads/20240425_twa_477-768x512.jpg 768w, https://www.bauunternehmung-albertweil.de/wp-content/uploads/20240425_twa_477-1536x1024.jpg 1536w, https://www.bauunternehmung-albertweil.de/wp-content/uploads/20240425_twa_477-2048x1366.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p></p>



<p><strong>Waldemar Dik, Raupenfahrer</strong><br>„Jeder Mensch hat seinen eigenen Weg und den sollte er auch gehen“. Mein Weg führte mich im Jahr 1990 von der Sowjetunion nach Deutschland. Schon im darauffolgenden Jahr begann ich bei der Bauunternehmung Albert Weil AG als Maschinist im Straßenbau zu arbeiten. Mit einer bunten AW WELT verbinde ich das stetige Wachstum der Firma und die vielen Nationalitäten, die im Zuge dessen aufeinandertreffen. Von einem Zusammenschluss vieler Nationen kann man nur profitieren.</p>



<p>Zum einem summiert sich eine große Menge an Wissen und zum anderen herrscht meistens ein sehr geselliges und angenehmes Arbeitsklima. Eine Veränderung in der AW WELT konnte ich ebenfalls in der Weiterentwicklung der Maschinen und Geräte beobachten. Die Weiterentwicklung der Technik, wodurch beispielsweise GPS-Systeme Verwendung fanden, brachte ebenso ein Umdenken und eine Anpassung mit sich – ebenfalls zum Vorteil der Mitarbeiter. Nun führt mich mein Weg in den Ruhestand und ich bin sicher, dass auch dieser Lebensabschnitt vielfältig und „bunt“ werden wird.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://www.bauunternehmung-albertweil.de/wp-content/uploads/20240612_twa_011-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-1284" srcset="https://www.bauunternehmung-albertweil.de/wp-content/uploads/20240612_twa_011-1024x683.jpg 1024w, https://www.bauunternehmung-albertweil.de/wp-content/uploads/20240612_twa_011-300x200.jpg 300w, https://www.bauunternehmung-albertweil.de/wp-content/uploads/20240612_twa_011-768x512.jpg 768w, https://www.bauunternehmung-albertweil.de/wp-content/uploads/20240612_twa_011-1536x1024.jpg 1536w, https://www.bauunternehmung-albertweil.de/wp-content/uploads/20240612_twa_011-2048x1366.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p></p>



<p><strong>Antonia Schermuly, Finanzbuchhaltung</strong><br>Meine Freizeit verbringe ich am liebsten auf dem landwirtschaftlichen Betrieb meiner Eltern. Die körperliche Arbeit dort ist ein guter Ausgleich zum Büroalltag. Nach meinem Abitur im Jahr 2015 habe ich eine Ausbildung zur Steuerfachangestellten absolviert. In den Folgejahren knüpfte ich mit der Weiterbildung zur geprüften Bilanzbuchhalterin bei der IHK an. Innerhalb der Bauunternehmung Albert Weil AG bin ich für die Buchhaltung des Mutterkonzerns sowie der beiden Töchter DAW und IPE zuständig. Die Strukturen der einzelnen Unternehmen unterscheiden sich dabei teils enorm. Verschiedene Denk- und Herangehensweisen sind bei der Durchführung der Arbeiten unerlässlich. Auch die Zusammenarbeit im Team fordert die Akzeptanz verschiedener Herangehensweisen, Ideen und Meinungen – geprägt von individuellen Eigenschaften und Berufserfahrungen. Das gilt auch innerhalb<br>der Landwirtschaft und meiner Ausbildung zur Landwirtin, die ich derzeit in der Abendschule absolviere. Der Beruf des Landwirts ist mit Blick auf die Erzeugung tierischer sowie pflanzlicher Lebensmittel einer der wichtigsten Berufe in unserer Gesellschaft. Das Arbeitsfeld ist sehr vielseitig und „bunt“, da es viel Wissen in unterschiedlichen Bereichen wie beispielsweise in der Pflanzen- und Tierproduktion, in der Veterinärmedizin, in der Landtechnik oder auch in der Bürokratie verlangt.<br></p>



<p>Diversität ist für mich ein wichtiges Thema in unserer Gesellschaft, welches in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen hat. Ein Beispiel hierfür ist der Begriff der Biodiversität, welcher immer mehr in den Fokus der Landwirtschaft, aber auch unserer Gesellschaft rückt.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://www.bauunternehmung-albertweil.de/wp-content/uploads/20241120_twa_214-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-1285" srcset="https://www.bauunternehmung-albertweil.de/wp-content/uploads/20241120_twa_214-1024x683.jpg 1024w, https://www.bauunternehmung-albertweil.de/wp-content/uploads/20241120_twa_214-300x200.jpg 300w, https://www.bauunternehmung-albertweil.de/wp-content/uploads/20241120_twa_214-768x512.jpg 768w, https://www.bauunternehmung-albertweil.de/wp-content/uploads/20241120_twa_214-1536x1024.jpg 1536w, https://www.bauunternehmung-albertweil.de/wp-content/uploads/20241120_twa_214-2048x1366.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p></p>



<p><strong>Jürgen Zuckrigl, Kalkulation</strong><br>„Leben und leben lassen“ – mit Diversität assoziiere ich Vielfältigkeit. Für mich persönlich ist es nicht relevant, welche Herkunft oder welche Religion eine Person mit sich bringt. Jeder sollte sein Leben so leben können und dürfen, wie er es für richtig hält. Diversität ist in meinen Augen etwas Positives und auch ich konnte während meiner Zeit bei der Albert Weil AG davon profitieren. Im Jahr 1984 habe ich meine Ausbildung zum Beton- und Stahlbetonbauer begonnen. Anschließend schnupperte ich etwas Luft bei der Bundeswehr, bevor ich im Jahr 1989 zurück in die AW-Familie kam. Auf der Baustelle haben wir zusammen mit Kollegen aus Russland oder auch Amerika gearbeitet. Das hat super funktioniert und wir konnten viel voneinander lernen. Auch meine Entscheidung im Jahr 1990 die Technikerschule zu besuchen brachte Vielfalt in mein berufliches Leben.<br></p>



<p>Seitdem arbeite ich als Kalkulator. Der Unterschied zwischen der Arbeit auf der Baustelle und der Arbeit im Büro ist immens, wobei ich damit nicht sagen möchte, dass mir die eine oder die andere Tätigkeit mehr Spaß macht bzw. gemacht hat. Ich bin gerne Teil des Albert Weil-Teams und schätze es sehr, dass man akzeptiert und nach seinem Verhalten beurteilt wird.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://www.bauunternehmung-albertweil.de/wp-content/uploads/20240603_twa_132-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-1286" srcset="https://www.bauunternehmung-albertweil.de/wp-content/uploads/20240603_twa_132-1024x683.jpg 1024w, https://www.bauunternehmung-albertweil.de/wp-content/uploads/20240603_twa_132-300x200.jpg 300w, https://www.bauunternehmung-albertweil.de/wp-content/uploads/20240603_twa_132-768x512.jpg 768w, https://www.bauunternehmung-albertweil.de/wp-content/uploads/20240603_twa_132-1536x1024.jpg 1536w, https://www.bauunternehmung-albertweil.de/wp-content/uploads/20240603_twa_132-2048x1366.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><br><br>DAW Gebäudereinigung / Fassadenreinigung</figcaption></figure>
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		<title>Vom Mehrwert eines Ausbildungsstandorts</title>
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		<dc:creator><![CDATA[aw-admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Dec 2024 15:29:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das duale Ausbildungssystem ist von elementarer Bedeutung für die Berufsbildung. An zwei Lernorten,dem Ausbildungsbetrieb und der Berufsschule, werden durch die Kombination aus allgemeinbildendem und praktischem Unterricht Lernende auf ihre berufliche Laufbahn vorbereitet – ein System, das noch immer Vorbildcharakter hat. Einen zusätzlichen Beitrag in der Baubranche leisten Ausbildungszentren. Über den Mehrwert eines betriebsnahen Ausbildungsstandortes sprach [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.bauunternehmung-albertweil.de/2024/12/19/vom-mehrwert-eines-ausbildungsstandorts/">Vom Mehrwert eines Ausbildungsstandorts</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.bauunternehmung-albertweil.de">Bauunternehmung Albert Weil AG</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Das duale Ausbildungssystem ist von elementarer Bedeutung für die Berufsbildung. An zwei Lernorten,<br>dem Ausbildungsbetrieb und der Berufsschule, werden durch die Kombination aus allgemeinbildendem und praktischem Unterricht Lernende auf ihre berufliche Laufbahn vorbereitet – ein System, das noch immer Vorbildcharakter hat. Einen zusätzlichen Beitrag in der Baubranche leisten Ausbildungszentren. Über den Mehrwert eines betriebsnahen Ausbildungsstandortes sprach die AW WELT mit Frau Elisabeth Schneider, der Ausbildungsleiterin der Albert Weil AG.</strong></p>



<p><em><strong>Frau Schneider, Sie sind seit 2011 bei der Albert Weil AG mit dem Thema Ausbildung betraut; seit 2023 sind Sie als Ausbildungsleiterin ausschließlich in diesem Bereich tätig. Wie darf man sich das Ausbildungssystem in der Baubranche vorstellen?</strong></em><br>Das System besteht aus drei Säulen: dem Ausbildungsbetrieb, der Berufsschule und dem Ausbildungszentrum der Bauhandwerksinnung. Die Schule vermittelt die Theorie, das Ausbildungszentrum das Einmaleins der Bauberufe, der Betrieb vertieft dann dieses<br>Wissen.<br>Im ersten Lehrjahr wird noch gemeinschaftlich beschult; im Ausbildungszentrum werden handwerkliche Fähigkeiten aus allen Bauhandwerksberufen gelehrt, wie z.B. Zimmern, Fliesenlegen, Mauern, Malern, Straßen- und Trockenbau. Ab dem zweiten Lehrjahr wird nach Fachbereichen gegliedert. Für die Straßenbauer kommt die sogenannte „Bewegte Lehre“ dazu: Die Lernenden können, wie ein ausgelernter Facharbeiter im Ausbildungszentrum echtes „Baustellenfeeling“ erleben. In der Disziplin Mauern mit dem Schwerpunkt Beton- und Stahlbetonbauer lernt man u.a. mit dem Rohstoff Holz umzugehen, um zum Beispiel eine Brückenschalung oder einen Treppenaufgang herzustellen.<br></p>



<p><em><strong>Können Sie das Ausbildungszentrum und seine Funktionen etwas näher beschreiben?</strong></em><br>Wir befinden uns in der glücklichen Lage, dass der Schulstandort und das Ausbildungszentrum ganz in der Nähe von unserem Unternehmensstandort liegt. In der Friedrich-Dessauer-Schule, die in jedem neuen Ausbildungsjahr zwischen 10 bis 15 Auszubildende von uns beschult, arbeiten wir schon seit Jahren hervorragend zusammen. Auch mit den Ausbildern im Ausbildungszentrum, wo unsere Azubis das kleine<br>Einmaleins des Bauens beigebracht bekommen, arbeiten wir freundschaftlich und sehr gut zusammen.<br></p>



<p>Das Ausbildungszentrum selbst wird von der SOKA-BAU getragen, der Sozialkasse der Bauwirtschaft, die von der Baubranche durch Beiträge finanziert wird. Im Zentrum gibt es beispielsweise eine Tiefbauhalle, in der die Straßenbauer ihre Fertigkeiten unter Realbedingungen verfeinern können. Die Rohre, die dort verlegt werden, sind Spenden der heimischen Baubetriebe, die auch die Maschinen in der bewegten Lehre zur Verfügung stellen. Die Albert Weil AG war hier acht Jahre lang Sponsor, bis im Jahr 2023 die Firma Feickert übernahm. In der Werkhalle wird mit den Maurern und Beton- und Stahlbetonbauern, gemauert, geschalt, Eisen gebogen, wie auf einer richtigen Baustelle.</p>



<p><em><strong>Es ist eine schöne Vorstellung, dass die Auszubildenden verschiedener Unternehmen zusammenarbeiten.</strong></em><br>Das gemeinsame, firmenübergreifende Tun erzeugt einen ganz besonderen Teamgeist. Und der wird auch von der Friedrich-Dessauer-Schule mit eigenen Projekten gefördert – man denke aktuell an das sogenannte „Himmelsfenster“, ein großer Rahmen aus Holz, der anlässlich des fünfzigjährigen Jubiläums des Landkreises Limburg-Weilburg in Arfurt, der „goldenen Mitte“ des Kreises, aufgestellt wurde: Das war ein gemeinsames Projekt der Schüler, der Schule und Unterstützung der Unternehmen. Aber auch betriebsintern gibt es viele Projekte der Albert Weil-Azubis, die wirklich stolz machen. Die Gestaltung des Platzes der Heiligen Barbara beim Sand- &amp; Kieswerk Buss in Niederzeuzheim beispielsweise ist jedes Jahr am Dezember immer wieder ein Highlight. Das Staudenbiotop mit den selbst gebauten Insektenhotels direkt an dem Kreisel an der Kapellenstraße steht für Nachhaltigkeit und förderte das gemeinsame Arbeiten der Azubis die in acht unterschiedlichen Ausbildungsberufen ausgebildet werden. Viele weitere sach- und spaßbezogene Projekte werden jedes Jahr von allen Azubis der Bauunternehmung Albert Weil AG übernommen, um den Teamgeist zu stärken.</p>



<p><strong><em>Wie hat sich denn das Thema Ausbildung speziell bei der Albert Weil AG entwickelt?</em></strong><br>Früher gab es die klassischen Lehrberufe Beton- und Stahlbetonbauer, Straßenbauer sowie Industriekaufmann und Industriemechaniker. Wir bekamen sehr viele Bewerbungen, aus denen wir die, die am besten zum Unternehmen passten, aussuchen konnten. Die Situation ist heute eine andere. Einerseits sind zwei Ausbildungsberufe dazugekommen, der Fachinformatiker für Systemintegration sowie der Elektroniker für Betriebstechnik. Letzteren konnten wir ca. zehn Jahre lang nicht anbieten, weil der Ausbilder in Rente gegangen war. Jetzt sind wir glücklicherweise wieder in der Lage dazu. Durch die Dienstleistungen Albert Weil GmbH gibt es heute zwei weitere Ausbildungsberufe: einerseits den des Bürokaufmanns, andererseits den des Glas- und Gebäudereinigers. Jahrgangsübergreifend haben wir also immer zwischen 35 und 40 Auszubildende im Unternehmen. </p>



<p><strong><em>Dass die Besetzung von Ausbildungsplätzen heute oft eine Herausforderung darstellt, ist aus vielen Branchen bekannt. Wie sieht es da bei der Albert Weil AG aus?</em></strong><br>Die Baubranche hat diesbezüglich dieselben Probleme, wie alle anderen auch. Früher war es so, dass die Bewerbenden mit einem gewissen Grad an Vorwissen zum Gespräch kamen; sie wussten beispielsweise, was eine Maurerkelle oder ein Schraubenschlüssel ist. Auch wussten sie, wie ich mit einem Besen umgehe. Was für uns alle selbstverständlich war. Bei der heutigen Generation, die einen großen Teil ihrer Zeit online verbringt, kann man dieses Wissen leider nicht mehr voraussetzen. Der Einfluss von Internet und Smartphone verändert die Wahrnehmungsgewohnheiten, die Konzentration, das Erinnerungsvermögen und die Lernfähigkeit. Selbst die sozialen Kontakte verändern sich dadurch. Das sind Rückmeldungen, die ich nicht nur von unseren Ausbildern gespiegelt bekomme, sondern auch von unseren Azubis. Dafür hat die neue Generation andere Qualitäten, Talente und Eigenschaften, die wir uns zu Nutze machen. Das bedeutet, wir müssen uns auf diese neuen Eigenschaften der Azubis einlassen und andere Wege in der Ausbildung gehen.<br></p>



<p>Auch streben Eltern heute oft Ausbildungsberufe für ihre Kinder an, die weniger belastend sind und das, obwohl sich die Baubranche in den vergangenen Jahren extrem stark verändert hat. Dass es im Bau sehr viele Weiterbildungsmöglichkeiten gibt; mit nachhaltigen Materialien, digitalen Prozessen und innovativen Techniken gearbeitet wird, ist bei vielen Eltern noch nicht angekommen. Eine weitere Besonderheit der jungen Generation ist die Kommunikation, die heute oft fast ausschließlich über das Handy funktioniert. Corona hat bestimmt auch einen Teil dazu beigetragen, dass das persönliche Gespräch etwas ist, das im Betrieb quasi „neu erlernt“ werden muss. Das kann durchaus herausfordernd für die betrieblichen Mentoren bzw. Paten sein.<br></p>



<p><strong><em>Hat die derzeitige Situation bei den Ausbildungsplätzen Auswirkungen auf den Schulstandort und das Ausbildungszentrum?</em></strong><br>Es gibt ja das Konzept der „zukunftsfähigen Berufsschule“ des hessischen Kultusministeriums, das Mindestklassengrößen definiert. Demnach müssen im ersten Ausbildungsjahr zwölf Schüler je Beruf gemeldet sein; im zweiten neun und im dritten acht. Zur Wahrheit gehört auch, dass in der Regel vier bis fünf Lernende das Handtuch werfen – man muss also eigentlich mit sechzehn Schülerinnen und Schülern beginnen.</p>



<p>Letztes Jahr haben wir die geforderten Klassengrößen erreicht. Dieses Jahr ist es viel schwieriger. Eine dauerhafte Unterschreitung könnte jedoch den Berufsschulstandort Friedrich-Dessauer-Schule für die Bauberufe gefährden. Und natürlich würde das auch das Ausbildungszentrum betreffen.<br></p>



<p><strong><em>Das klingt, als würden die Herausforderungen nicht weniger.</em></strong><br>Mit Sicherheit nicht! Es ist uns zum Beispiel noch nicht gelungen, die Ausbildungsplätze für Glas- und Gebäudereiniger zu besetzen, obwohl wir seit zwei Jahren auf der Suche sind. Durch den neuen Standort in Idstein sind zwei weitere Ausbildungsplätze für den Straßenbau dazugekommen. Für die Industriebauservice in Höchst suchen wir einen Maurer. Der Schulstandort für beide Ausbildungen wird Limburg sein, damit wir die vorgegebenen Schülerzahlen des Kultusministeriums einhalten können. Das ist für Bewerber aus Idstein und besonders für Höchst natürlich auch fordernd. Uns ist es wichtig, dass wir den Standort Limburg für Berufsschule und Ausbildungszentrum für Bewerber aus der heimischen Region stärken. Deshalb lassen wir uns immer wieder neue Formate, wie die „Karriere vor der Haustür“ und viele andere einfallen, um für die Schüler interessant zu bleiben und mit ihnen auf Augenhöhe zu kommunizieren.<br></p>



<p><strong><em>Bange machen gilt nicht, richtig?</em></strong><br>Wir nehmen die Herausforderung an. Der Betreuungsbedarf bei unseren Auszubildenden ist größer geworden. Der persönliche Kontakt zu ihnen ist außerordentlich wichtig. Das Baugewerbe basiert auf Teamarbeit – dies gilt es klar zu vermitteln. Und dass der Teamgedanke natürlich insbesondere für die Azubis untereinander gilt, unabhängig von Geschlecht, Religion oder ethnischem Hintergrund. Diesen Teamgedanken wollen nicht nur wir bei der Albert Weil AG vermitteln, sondern auch die Friedrich-Dessauer- Schule und das Ausbildungszentrum leisten hier einen wichtigen Beitrag. Und was die Rekrutierung neuer Auszubildender angeht: Wir müssen ständig neue Wege gehen, um Interesse für unsere Branche zu wecken. Deshalb haben wir im Juni den „Abend der Bauberufe“ zusammen mit 13 heimischen Handwerksbetrieben auf unserem Firmengelände gestaltet. Dort konnten zukünftige Azubis, ihre kleinen Geschwister und die Eltern selbst „Bauluft“ schnuppern. Es wurden Kurzpraktika angeboten und man konnte unter anderem selbst Baustahl biegen, Schalungen aufbauen, einen Mauerpfeiler errichten, mit Lehm und Holz arbeiten. Selbst die ganz Kleinen konnten selbstgebaute Smatiesspender an den Werkbänken der Friedrich-Dessauer-Schule herstellen.<br></p>



<p>Die aktuellen Azubis haben für ihre „Nachfolger“ gegrillt und einen Shuttleservice gab es auch. Der „Abend der Bauberufe“ hat sehr guten Anklang gefunden und es war für uns als gastgebendes Unternehmen natürlich besonders schön, dass wir die Bauberufe am eigenen Standort präsentieren konnten.</p>



<p><strong><em>Das ist doch ein gutes Stichwort für einen optimistischen Blick in die Zukunft, finden Sie nicht?</em></strong><br>Positives Denken und ein gutes Quäntchen Optimismus stärkt uns und lässt neue innovative Ideen zu. Jede neue Azubi- Generation bringt ja auch neue, frische Lebensläufe in ein Unternehmen, die wir so früher noch nicht hatten. Zum, Beispiel gehen heute Fünfzehnjährige mit Dreißigjährigen zusammen in die Berufsschule, weil Letztere sich neu orientieren wollen. Außerdem bringen die heutigen Azubis eine hohe Flexiblität und Anpassungsfähigkeit an neuer Technologie, Arbeitsmethoden und sogar gesellschaftliche Veränderungen mit, wovon wir lernen können. Oder es kommen junge Menschen zu uns, die erst einmal fünf bis zahn Jahre als Hilfsarbeiter im Bau gejobbt haben, dann aber einsehen, wie viel mehr man mit einer dualen Ausbildung erreichen kann. Denn diese eröffnet Weiterbildungsmöglichkeiten in alle Richtungen.<br></p>



<p>Das Thema Ausbildung wird jedenfalls nicht langweilig werden. Und auch wenn die jungen Menschen heutzutage häufig aus digitalen Welten zu uns stoßen, bin ich guter Hoffnung, dass wir im Verbund mit Berufsschule und Ausbildungszentrum wieder kleine „MacGyver“ aus ihnen machen werden &#8211; und zwar hier bei uns in Limburg! </p>



<p><strong><em>Frau Schneider, vielen Dank für die offenen Worte – und viel Erfolg für die Zukunft bei der Arbeit mit den Auszubildenden!</em></strong></p>



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		<title>Unsere Branche im Fokus – Im Gespräch mit Peter Karrié</title>
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		<dc:creator><![CDATA[aw-admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Dec 2024 09:09:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie auch die Bauunternehmung Albert Weil AG ist die Karrié Bauunternehmung ein mittelständisches Unternehmen im Rhein-Main-Gebiet. Wie ist die geschichtliche Entwicklung Ihres eigenen Unternehmens? Die Karrié Bau GmbH wurde 1982 von meinem Vater gegründet. Alles begann mit zwei Schubkarren, vier Mitarbeitenden und Pflasterarbeiten. Bald konzentrierte sich das Unternehmen auf Umbauten; insbesondere Kernbohren und Betonsägen waren [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Wie auch die Bauunternehmung Albert Weil AG ist die Karrié Bauunternehmung ein mittelständisches Unternehmen im Rhein-Main-Gebiet. Wie ist die geschichtliche Entwicklung Ihres eigenen Unternehmens?</strong></p>



<p>Die Karrié Bau GmbH wurde 1982 von meinem Vater gegründet. Alles begann mit zwei Schubkarren, vier Mitarbeitenden und Pflasterarbeiten. Bald konzentrierte sich das Unternehmen auf Umbauten; insbesondere Kernbohren und Betonsägen waren damals noch Spezialdisziplinen. Als die Belegschaft auf drei Kolonnen angewachsen war, baute Karrié auch Einfamilienhäuser für Privatkunden. Mein Einstieg erfolgte im Jahr 2003 nach meinem Studium in München und meiner dortigen Tätigkeit als Bauleiter.</p>



<p>Zu dieser Zeit waren wir bereits in vielen Feldern engagiert, wie zum Beispiel im Hochbau, im Bereich Gussasphalt sowie in der Bauwerkserhaltung. Ich traf auf eine komplexe Situation: Wir hatten mit 60 Beschäftigten einerseits eine gewisse Größe, waren andererseits aber für viele Projekte zu klein. Unser Status war gewissermaßen „zwischen Baum und Borke“.</p>



<p>Als ich früher als geplant die Geschäftsleitung übernahm, galt es die notwendigen Weichen zu stellen: Sollte Karrié kleiner oder größer werden? Ich musste nicht lange überlegen, um mich für Letzteres zu entscheiden.</p>



<p><strong>In Ihrer Unternehmensgruppe gibt es neben der Karrié Bau und der Karrié Bauwerkserhaltung GmbH noch weitere Geschäftsfelder. Wie stellt sich das „Firmendiagramm“ von Karrié dar?</strong></p>



<p>Die Karrié Bau GmbH legt den Fokus auf den Hochbau in der Region Rhein-Main und benachbarten Ballungsgebieten. Hier haben wir insbesondere in den Bereichen schlüsselfertiges Bauen, Industriebau und Werksbetreuung weiterentwickelt. Vor einigen Jahren haben wir ein kleineres Tiefbauunternehmen übernommen. Die Karrié Tief- und Straßenbau GmbH hat mittlerweile 25 Beschäftigte und ist in den Bereichen Hausanschlüsse, Glasfaser, Straßenunterhalt und Gussasphaltbau engagiert.</p>



<p>Die Disziplin Bauwerkserhaltung habe ich schon erwähnt. In diesem Bereich sind wir bereits seit 1986 tätig. Im Jahr 2021 wagten wir einen großen Schritt: Wir übernahmen die Implenia Instandsetzung GmbH, ehemals Bilfinger Berger. 200 neue Mitarbeitende auf einen Schlag – und auf einmal fünf weitere Geschäftsstellen, in Hamburg, Recklinghausen, Erfurt, Stuttgart und München – das ist durchaus etwas Besonderes!</p>



<p>Für bauwirtschaftliche Synergien sorgt die Tochtergesellschaft Karrié Projektentwicklung GmbH, die Immobilienprojekte im gewerblichen und wohnwirtschaftlichen Bereich entwickelt.</p>



<p>Abgerundet wird das Firmenportfolio durch das Mainzer Traditionsunternehmen Krauter Dekorationsmaler- und Stuckateur GmbH &amp; Co. KG, welches wir im Jahr 2015 übernahmen. Es existiert seit 1720 existiert und hat seinerzeit sogar Arbeiten in Loire-Schlössern in Frankreich ausgeführt.</p>



<p><strong>Was bedeutet für Sie eine diverse Unternehmensführung?</strong></p>



<p>PK: Das „traditionelle“ Führungskonzept sah früher oftmals wie folgt aus: Der Chef war der Erste und der Letzte im Büro, da die Entscheidungskompetenz oftmals alleine bei ihm lag. So wollte ich nicht führen. Als ich die Leitung übernahm, war ich der Jüngste, hatte aber viele erfahrene Mitarbeitende um mich herum. Diese habe ich bei Entscheidungsprozessen mit einbezogen und um Vorschläge gebeten, was mir zunächst auch als Schwäche ausgelegt wurde. Heute ist die Eigenverantwortung unserer Mitarbeitenden zentraler Bestandteil unserer Unternehmenskultur. Sie dürfen für das Unternehmen sprechen – und selbstverständlich auch für das Gesagte Verantwortung übernehmen.</p>



<p>Zu unseren Bauherrn und Nachunternehmern pflegen wir einen partnerschaftlichen und fairen Umgang. Wir begegnen uns auf Augenhöhe, was einen respektvollen Umgang mit ALLEN Beteiligten und das Bewusstsein von absoluter Gleichwertigkeit sowie Gleichberechtigung erfordert. Dies haben wir in unserem Unternehmen erfreulicherweise sehr schnell erreicht.</p>



<p><strong>Mehreren Studien zufolge sind gemischt besetzte Teams sind erfolgreicher als homogene Arbeitsgruppen. Können Sie dies für die Arbeit auf Ihren Baustellen, der Kommunikation mit Auftraggebern sowie für die Zusammenarbeit in den unterschiedlichen Abteilungen bestätigen?</strong></p>



<p>Wir stellen unsere Teams „bunt“ zusammen und legen auch Wert darauf, sie immer wieder neu zu mischen. Ich verrate kein Geheimnis, wenn ich sage, dass der Umgangston in einer Bauleiterrunde durch die Anwesenheit von Frauen profitiert. Es ist daher grundsätzlich schade, dass die handwerkliche Bauwelt diesbezüglich noch oft verschlossen ist. Andere handwerkliche Berufe sind da viel offener. Wir sind sehr stolz darauf, einen sehr hohen Frauenanteil in unserer Bauleitung zu verzeichnen. Deutschlandweit liegt dieser durchschnittlich bei 17% &#8211; bei uns sind es 39%!</p>



<p><strong>Wie ist Ihre Wahrnehmung der Albert Weil AG? Sehen Sie Unterschiede zwischen den Unternehmen &#8211; oder auch Gemeinsamkeiten? Zum Beispiel in Hinblick auf die Unternehmenswerte, die Regionalität etc.</strong></p>



<p>Wir sind natürlich Mitbewerber. Ich wohne in Blickweite des Römischen Theaters in Mainz und sehe die Baustelle jeden Tag. Das technische Equipment sieht sehr hochwertig und neu aus (lacht). Und ich bewundere die Kalkulation des Projektes – dieses Projekt in Zahlen zu fassen, war sicher nicht einfach.</p>



<p>Die Albert Weil AG ist aus meiner Sicht eine grundsolide, gut geführte Unternehmung. Ich freue mich über jedes mittelständische Unternehmen, da diese den Standort Deutschland auszeichnen. In Frankreich gibt es beispielsweise nur sechs riesige Bauunternehmen &#8211; wir haben eine hohe Diversität, wodurch die Branche stressresistenter wird.</p>



<p><br><strong>In 42 Jahren wurden 100 Azubis ausgebildet. Wie sind Ihre Erfahrungen in diesem Bereich, gerade auch in Hinsicht auf das Thema Diversität?</strong></p>



<p>Wir haben in 42 Jahren eines gelernt: niemals aufgeben. Manche Jahrgänge sind außerordentlich gut, andere benötigen sehr große Unterstützung.</p>



<p>Grundsätzlich haben wir ein umfangreiches Nachhilfeangebot und möchten ein Gefühl der Gemeinschaft unter den Azubis erzeugen. Auf unserem Probierplatz können sie dann beispielsweise Maurerarbeiten trainieren. Und wer den Gesellenbrief erhält, bekommt von uns ein Übernahmeangebot. Alle &#8211; ausnahmslos.</p>



<p><strong>Stichwort Fachkräftemangel: Wie stark spüren Sie diesen? Welche Maßnahmen ergreifen Sie, um Nachwuchskräfte für Karrié zu begeistern?</strong></p>



<p>Wir spüren den Fachkräftemangel ganz deutlich und in allen Bereichen, so wie alle anderen Bauunternehmen auch. Die ganze Branche muss Ideen entwickeln, um ihm zu begegnen. Das Image der Baubranche ist meiner Meinung nach das Problem.</p>



<p>Wir in der Stadt Mainz erleben den Fachkräftemangel noch einmal intensiver als Unternehmen auf dem Land, wo ganze Dörfer bei ein und demselben Betrieb lernen.</p>



<p>In Mainz haben wir Firmen wie Biontech, Boehringer Ingelheim oder SCHOTT – das sind mächtige Konkurrenten bei der Suche nach guten Fachkräften.<br>Wir versuchen auf uns aufmerksam zu machen: So sind wir auf Ausbildungs- und Karriere-Messen an unseren Standorten vertreten. Besonders wichtig ist uns auch ein guter Kontakt zu den örtlichen Hochschulen. Zudem nutzen wir unsere Baustellen und unseren Fuhrpark für das Recruiting und bespielen verschiedene Social Media-Kanäle. Sichtbar sind wir auch durch unsere Unterstützung unterschiedlicher Sportvereine, in denen unsere Mitarbeitende oder deren Familienmitglieder aktiv sind.</p>



<p><strong>Kulturelle Vielfalt kann nachweislich eine Bereicherung für das Unternehmen und die Unternehmensführung darstellen. Wie stellt sich das in Ihrem Unternehmen dar?</strong></p>



<p>Durch eine „bunte“ Mitarbeiterschaft. Wir kommunizieren sehr klar, dass unsere Mitarbeitenden – ganz gleich ob mit oder ohne Migrationshintergrund &#8211; sehr geschätzte Leistungsträger des Unternehmens sind. Dies ist für uns eine Selbstverständlichkeit und muss daher auch nicht aktiv gemanagt werden.</p>



<p><strong>Last but not least: Was hat es mit dem Thema “Kunst bei Karrié“ auf sich? Was genau hat ein Bauunternehmen mit Kunst zu tun?</strong></p>



<p>Kunst bei Karrié ist ein Projekt, das wir seit 2015 jedes Jahr realisieren. Kunst braucht Raum. Aus diesem Grund haben wir vor 13 Jahren das Format Kunst bei Karrié ins Leben gerufen. Einen Monat lang geben wir Künstlern die Möglichkeit, unsere Firmenzentrale als Ausstellungsfläche zu nutzen.</p>



<p>Da die Kunstwerke meist an einem Wochenende installiert werden, erleben unsere Mitarbeitenden am folgenden Montagmorgen ein Überraschungsmoment, wenn sie ins Büro kommen. Das Spannende: Anfangs wird die Kunst von vielen als störend empfunden, einfach weil sie im gewohnten Umfeld fremd ist. Es braucht in jedem Jahr etwas Zeit, aber jedes Mal von neuem lässt sich beobachten, wie die Kunst zum Innehalten und zum Austausch anregt. Die Akzeptanz wächst von Tag zu Tag und Objekte, die am Anfang für das meiste Befremden gesorgt haben, werden auf einmal am meisten geschätzt.</p>



<p>Wir möchten damit zeigen, dass Veränderungen nichts Schlimmes sind: Die Welt des Bauens ist gekenn­zeichnet durch zahlreiche Ver­ordnungen, Normen, technische Regeln und eng gefasste Toleranzbereiche. Sie steht damit im starken Kontrast zur Kunst in all ihren freien Formen. Natürlich be­steht dieser Kontrast nicht nur zur Bauwirtschaft, sondern zu vielen, ja den meisten anderen Bereichen der Berufswelt. Auch deshalb zieht die Kunst so viele Menschen an, bietet sie doch eine Gelegenheit zur Flucht aus dem Alltag.<br>Sie kann darüber hinaus auch Mut machen, Dinge aus einer anderen Perspektive wahrzunehmen, an­dere und ungewohnte Denkansät­ze zuzulassen und die gewohnten Pfade zu verlassen. Dies ist eine mögliche Wirkung auf unsere Mit­arbeitende, die ich mir als Unterneh­mer nur wünschen kann.</p>



<p>Eröffnet wird Kunst bei Karrié mit einer Vernissage, die wir dazu nutzen, unsere Kunden und Geschäftspartner wie zum Beispiel Architekten und Planer aber auch Kunstinteressierte zu uns einzuladen. Das Event ist immer gut besucht. Genau wie unsere After Art Party, sozusagen die Finissage, die wir auf unserer Dachterrasse feiern.</p>



<p>Das jähe Ende und die vielen weißen Wände in den Fluren un­seres Büros sind dann jedes Jahr aufs Neue sehr ernüchternd, ge­hören aber natürlich unzertrenn­lich zu dem Gesamterlebnis Kunst bei Karrié und wecken zudem die Vorfreude auf das nächste Jahr.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.bauunternehmung-albertweil.de/2024/12/11/unsere-branche-im-fokus-im-gespraech-mit-peter-karrie/">Unsere Branche im Fokus – Im Gespräch mit Peter Karrié</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.bauunternehmung-albertweil.de">Bauunternehmung Albert Weil AG</a>.</p>
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		<title>„(…) Blumenstrauß an Menschen und Möglichkeiten“</title>
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		<dc:creator><![CDATA[aw-admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Nov 2024 10:07:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vom Hoch- über den Tiefbau, bis hin zum Schüsselfertigbau oder dem Schweren Erdbau und der Abraumbeseitigung – mit vier Geschäftsbereichen und rund 700 Mitarbeitern in der Unternehmensgruppe, die derzeit sechs Tochtergesellschaften zählt, ist unsere AW WELT durchaus „bunt“. Wir haben mit Vorstand Stefan Jung-Diefenbach darüber gesprochen, wie er diese Vielfalt einordnet und wie sich diese [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.bauunternehmung-albertweil.de/2024/11/22/blumenstrauss-an-menschen-und-moeglichkeiten/">„(…) Blumenstrauß an Menschen und Möglichkeiten“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.bauunternehmung-albertweil.de">Bauunternehmung Albert Weil AG</a>.</p>
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<p>Vom Hoch- über den Tiefbau, bis hin zum Schüsselfertigbau oder dem Schweren Erdbau und der Abraumbeseitigung – mit vier Geschäftsbereichen und rund 700 Mitarbeitern in der Unternehmensgruppe, die derzeit sechs Tochtergesellschaften zählt, ist unsere AW WELT durchaus „bunt“. Wir haben mit Vorstand Stefan Jung-Diefenbach darüber gesprochen, wie er diese Vielfalt einordnet und wie sich diese auf die tägliche Arbeitsweise auswirkt.</p>



<p><strong>Herr Jung-Diefenbach, wie vielfältig ist die Bauunternehmung Albert Weil AG?</strong></p>



<p>Wenn wir über unsere Maßnahmen sprechen, steht fest: Keine Baustelle ist wie die andere. Unser Portfolio reicht vom Tief- bis in den Hoch- oder Schlüsselfertigbau. Vom Kleinauftrag bis hin zum Großauftrag ist alles dabei. Nehmen wir Niedernhausen als Beispiel: Die Baustelle war wahnsinnig komplex und hat mehrere Disziplinen vereint. Gleiches gilt für unsere Maßnahme in Frankfurt-Gallus oder auch derzeit in Ortenberg-Konradsdorf. Jede Baustelle hat ihre Besonderheiten und Herausforderungen.</p>



<p>Aus meiner Sicht gibt es keine Branche bzw. kein Arbeitsfeld mit einem so breiten Spektrum an Arbeitsmöglichkeiten.</p>



<p>Gleichzeitig gibt es immer etwas, was man so vorher noch nicht gemacht hat. Die Lage bzw. Logistik ist stets unterschiedlich – ebenso die Randbedingungen oder auch die Partner, sprich: die Ingenieurbüros und auch der Auftraggeber.<br>Der Bauleiter übernimmt nicht nur die technische Leitung, sondern fungiert maßgeblich als Manager, der alle Projektbeteiligten auf Stand und Kurs halten muss. Das ist eine große Kunst.</p>



<p>Man kann es vielleicht so zusammenfassen: Die Baustelle ist ein großer Blumenstrauß an Menschen und Möglichkeiten.</p>



<p><strong>Und wie gelingt es einem Bauleiter, diese Kunst auszuüben?</strong></p>



<p>Man muss sich immer bewusst machen, dass es um die Sache geht und nicht die Person. Alle haben ein gemeinsames Ziel und dieses ist die Fertigstellung der Baumaßnahme. Leider gelingt es nicht jedem, diesen Weitblick zu haben. Viele priorisieren ihre Bedürfnisse. Befindlichkeiten stehen leider nicht selten mehr im Fokus als die Baumaßnahme.</p>



<p><strong>War dies schon immer so? Oder erleben Sie einen Wandel?</strong></p>



<p>Früher gab es aus meiner Sicht mehr „Typen“ und man war in der Lage, sich persönlich miteinander auseinanderzusetzen. Das gesprochene Wort hatte eine Bedeutung. Das vermisse ich heute oftmals. Auf der einen Seite sind manche Prozesse viel schneller geworden und gleichzeitig sind die Entscheidungswege länger. Auf allen Seiten muss sich abgesichert werden. Das Bauen tritt aus meiner Sicht zu oft in den Hintergrund.<br>Haben Sie einen Vorschlag, wie das Bauen wieder mehr in den Fokus rücken könnte?</p>



<p>Wie schon erwähnt: Die persönlichen Befindlichkeiten außen vor lassen. Ich wünsche mir wieder mehr Mut und Geradlinigkeit.</p>



<p><strong>Was hat sich noch verändert?</strong></p>



<p>Aus meiner Sicht ist die Akzeptanz für Baumaßnahmen gesunken. Fakt ist: Eine Baustelle verursacht immer Lärm, Schmutz und Staub. Ohne Eingriffe in die Umwelt geht es nicht. Durch die sozialen Medien kann auch jeder direkt seinen Unmut mitteilen – ungefiltert und nicht selten anonym.</p>



<p>Man sollte sich aber aus meiner Sicht auf das Ziel fokussieren. Die sanierte Brücke, die erneuerte Straße oder auch die neue Rettungswache. Am Ende, wenn die Maßnahme abgeschlossen ist, wird die Umwelt auch wieder bunt. Alles hat seinen Lebenszyklus – das ist der Lauf der Dinge und das darf man nicht vergessen.</p>



<p><strong>Wie würden Sie Ihre Mitarbeiter beschreiben?<br>Können diese gut mit den Veränderungen umgehen?</strong></p>



<p>Ja, definitiv. Wir haben sehr viele Mitarbeiter mit den unterschiedlichsten fachlichen oder auch kulturellen Hintergründen. Das Zusammenspiel war schon immer sehr gut und funktioniert auch weiterhin hervorragend. Aus meiner Sicht sind die Mitarbeiter sogar offener und zugänglicher für Argumente geworden. Das empfinde ich als sehr positive Entwicklung.</p>



<p><strong>Was würden Sie sich für die Zukunft wünschen?</strong></p>



<p>Die Welt ist permanent im Wandel und die nächste Generation an Bauleitern und Auftraggebern hat bereits die Arbeit aufgenommen. Ich würde mir wünschen, dass im Rahmen von Prozessen das Prinzip der Verhältnismäßigkeit mehr Beachtung findet und gleichzeitig, wie schon erwähnt, das Bauen mehr im Vordergrund steht. Es muss immer um die Sache gehen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.bauunternehmung-albertweil.de/2024/11/22/blumenstrauss-an-menschen-und-moeglichkeiten/">„(…) Blumenstrauß an Menschen und Möglichkeiten“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.bauunternehmung-albertweil.de">Bauunternehmung Albert Weil AG</a>.</p>
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